Wahlprüfstein - Gesundheit, Pflege, Teilhabe

Gedanken und Fragen zu verschiedenen Teilaspekten der Pflege, Teilhabe, zur Situation von Behinderten und zum Pflegenotstand im Ernst von Bergmann-Klinikum in Potsdam.

Liebe Aufständische,

wie am 21.03.19 vereinbart, stellen wir, die Mitwirkenden und Koordinatoren der Teams
"Wahlprüfsteine", unsere Überlegungen, Informationen und Fragen
(absichtlich weitgehend unbearbeitet zur Diskussion - es handelt sich nicht um bereits fertige Beiträge) in unser Potsdam-Forum. Uns ist sehr an Beteiligung gelegen. Wir brauchen eure Unterstützung bei der Auswahl einiger fundierter Fragen an Parteienvertreter (Kommunal- oder/ und Europawahl 26.05.2019). Vorläufiger Redaktionsschluss im Forum ist bereits der 18.04.19.

Auf Bitte und im Auftrag der Koordinatoren

  • Version

  • Vielen Dank für diesen Vorschlag und die tolle Vorarbeit. Ich plädiere auch insofern für Wahlprüfsteine, da ich regelmäßig den Wahlomat und die Antworten der dort vertretenen Parteien auswerte.

    Der Charakter der dortigen Prüfsteine besteht in der Aufstellung einer jeweiligen These, welche mit ja oder nein zu beantworten wäre. Dazu muß eine Partei ein programmatische Stellung beziehen.

    Es soll ein Abgleich der eigenen Position mit den programmatischen Positionen der Parteien stattfinden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlpr%C3%BCfstein


    Fragestellungen aber erzeugen Antworten, welche wiederum von "uns" als gut oder schlecht in einer nutzbaren Auswertung befunden werden müßten.

    Schwierig: https://www.lsvd.de/politik/wa…z-im-alltag-staerken.html

    Zudem befürchte ich, daß sich alle (bzw. möglichst viele) Parteien an solchen umfangreichen "Kleinen Anfragen" beteiligen werden.


    Interessante Prüfstein-Formulierungen finden sich z.B. hier:

    http://www.die-wahlpruefsteine.de/kategorie/wahlpruefstein/

    oder schließlich in den wahlomaten:

    https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/45484/archiv


    Besteht nicht die Möglichkeit, aus Deinen/Euren Fragen Thesen zu formulieren?

    Einige Fragen gehen schon in diese Richtung.

    Andererseits hier anstatt:

    Wie stehen Sie zur weiter fortschreitenden Privatisierung von Bildungseinrichtungen oder zu Public

    Private Partnership Projekten an Schulen und Hochschulen?

    Gegebenenfalls so:

    1. Eine Privatisierung von Bildungseinrichtungen ist nicht im Sinne des integrativen Gemeinwohls. Bildung ist Daseinsvorsorge und sollte in öffentlicher, gemeinschaftlicher Hand verbleiben.

    und so:

    2. PP-Projekte haben sich vielerorts schon als teuer erwiesen. Bildungseinrichtungen dürfen keine spekulativen Elemente enthalten.


    Ich hoffe, ich habe Dein Anliegen richtig verstanden.

    • Hallo lieber Ludwig,

      richtig gut und erst einmal danke dafür.

      Leider haben wir nur diesen Ort (im Forum) zum Austausch.

      Unser Zeitplan ist aufgrund dessen, dass die Wahlen schon im Mai 2019 sind, sehr ehrgeizig.

      Heute haben wir die bislang eingegangenen mehr als 50 Fragen und Kommentarpakete aller aktiv Beteiligten gesichtet und in je einer Datei (nach kommunal- oder europawahlbezogenem Themen) geordnet und zusammengefasst.

      Voraussichtlich morgen wollen wir mit Email allen, die mittun, anschreiben und einladen zur Auswahl/ Bündelung/ Schärfung der Fragen.

      Falls du Interesse hast, teil uns, bitte deine Emailadresse mit, dann erhältst du selbstverständlich auch die Email(s) mit weiteren Unterlagen.


      Deine Gedanken von gestern gefallen mir und auch anderen in Potsdam. Wir würden gern testen, inwieweit diese Zustimmung bei den anderen finden.

      Allerdings sind wir bereits über unsere Kapazitätsgrenzen gekommen, so dass wir dein Anliegen zwar einbingen können, aber es selbst möglicherweise für die Maiwahlen die Umsetzung nicht mehr schaffen. Es sei denn, du hilfst uns bei der Umwandlung der Fragen im Forum. Das wäre natürlich super.

      Viele Grüße

      Cornelia