Beiträge von Klaus-Peter

    Was könnte es bedeuten, wenn wir davon sprechen wie nötig es sei, den Erfahrungsaustausch der Gruppen in Gang zu bringen?


    Ich gebe zu, dass ich das - zu wissen, was die Gruppen machen und es zu teilen (sozusagen zu potenzieren) oder auch es zu kritisieren -

    für das Allerwichtigste halte.

    Und dann die Frage: Wie kommen wir an die Normalbürger ran, an die, die weder links noch aufgestanden sind aber sehr wohl ebenfalls einen Kopf haben. Und wenn wir an sie herangekommen sind: Was erfahren wir dann? Lernen wir etwas?


    Es wurde schon erwähnt, dass für uns der Infostand am 19.3. ein solch konkreter Versuch ist, mit den Normalbürgern ins Gespräch zu kommen. Wir werden davon berichten. Immerhin gab es jetzt einen Artikel in der MAZ, der darauf hingewiesen hat. Hier:

    http://www.maz-online.de/Lokal…ehen-will-sich-einmischen


    Wie auch schon gesagt, haben wir zu diesem Anlass diverse Infomaterialien erarbeitet. In den nächsten Tagen bald werde ich die entsprechenden Dateien auf der Webseite hier einstellen. Jetzt möchte diese Materialien nur mal auflisten, die Themen nennen, damit Ihr einen Eindruck bekommt:


    Flyer 1902-1 "Wege deutscher Friedenspolitik"

    Infoblatt 1902-1 "Wege deutscher Friedenspolitik"

    Flyer 1902-2 "INF-Vertrag einhalten! Keine neuen Mittelstreckenraketen!" Dieses Material gibt es auch als Flugblatt.

    Flyer 1902-3 "Unser Recht, Grundgesetz und Frieden"

    Flyer 1902-4 "Wann ist Oranienburg frei von Bomben?"

    Flyer 1902-5 "Ist dieser Staat noch ein Sozialstaat?"

    Flyer 1902-6 "Was ist los in unserer Gesellschaft? - Neoliberalismus"

    Flyer 1902-7 "Soziale Gerechtigkeit - Arbeit, Lohn, Vermögen, Steuern"

    Flyer 1902-8 "Soziale Gerechtigkeit - Wohnen/Miete"

    Flyer 1902-9 "Soziale Gerechtigkeit - Krankenhaus, Gesundheit, Pflege"

    Flyer 1902-10 "Keine Böller zu Sylvester!"

    Flyer 1902-11 "Gegen industrielle Massentierhaltung - contra Eierfabrik"

    Für Cottbus+SPN gab es bewusst keine Wahl.

    Es wurde diskutiert ob wir einen Sprecher oder ähnliches wählen, dies wurde sehr kontrovers debattiert. Am Ende einigten wir uns keinen Sprecher/Leiter/Vertreter/Chef zu wählen. Allerdings wurden Falk und ich Koordinatoren von der Gruppe bestätigt.

    Dabei ist zu vermerken, dass wir keine Sprecherfunktion haben sondern eben die Organisation der Treffen etc übernehmen.


    Wir haben heute unser nächstes Treffen und ich werde den Vorschlag unterbreiten einen "Vertreter für die Angelegenheiten auf Landesebene" zu bestimmen.

    Hallo Sebastian, bei uns in OHV-Oranienburg sehe ich die Situation ganz ähnlich. Wir haben auch keinen "Chef", auch keine "Chefin". Das ist eine bewusste Entscheidung. Die Gruppe wird nach außen vertreten von Moderator und Ko-Moderator (Um es klar zu stellen: Ich verwende keine Gender-Schreibweise. Das grammatische Geschlecht drückt NICHT das physische Geschlecht aus. Mit "Moderator" sind also männliche wie weibliche Personen gemeint.) Die Moderatorenfunktion wechselt zum jeweiligen Monatstreffen der Gruppe.

    Wir haben aber dennoch Mitglieder als Vertreter für die Landesebene bestimmt und auch klar gestellt, dass Vertreter mehr sind als bloße Kontaktleute. Ihre Vertretungsbefugnis, sozusagen ihren Handlungsspielraum haben wir an konkrete Fragenkomplexe gebunden. Im Protokoll vom 14.3.2019 unseres letzten Treffens ist das so formuliert:


    "Im Ergebnis der Diskussion bestätigten die Anwesenden, dass wir keinen Leiter, Vorsitzenden o. ä. wählen. Die Kompetenz unserer Vertreter für die landesweite Koordination von „Aufstehen“ wurde erweitert und zugleich konkretisiert auf die vorrangig zu lösenden Probleme:

    - in Gang bringen des Erfahrungsaustausches der Ortsgruppen

    - die Webseite https://aufstehen-brandenburg.org/ soll basisdemokratisch verwaltet werden

    - zur Lösung aller Haftungsfragen sowie zur technischen Hilfestellung und ggf. auch finanziellen Unterstützung sollte wohl ein eingetragener Verein gegründet werden. Hier sind alle Modalitäten noch unklar. Am Diskussionsprozess für Vorschläge sollen unsere Vertreter aktiv teilnehmen."

    Am 10. Februar 2019 fand in Frankfurt/M eine Aktionskonferenz der Kampagne „Abrüsten statt aufrüsten“ statt. Die Kampagne läuft seit November 2017 und hat bisher 140.000 Unterschriften gesammelt. https://abruesten.jetzt/

    Sie hat es dennoch nicht geschafft, wen wundert es, die Kriegsgefahr zu verringern. Sie konnte auch die beschleunigte Aufrüstung durch die CDU/CSU/SPD-Regierung nicht verhindern.


    Angesichts der sich verschärfenden Lage knüpften Aktivisten der Friedensbewegung an die Formulierung im Kampagneaufruf „Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.“ den Vorschlag, konkrete Forderungen für diese „andere Politik“ zu formulieren und diese in den Mittelpunkt der weiteren Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne zu stellen.

    Hier der Kernsatz ihres Vorschlags:

    Daher bitten die UnterzeichnerInnen die TeilnehmerInnen der 2. Aktionskonferenz am 10. Februar 2019 in Frankfurt zu beschließen, die Forderungen an Bundestag und Bundesregierung, den 'Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland' zu kündigen und den Austritt aus der NATO zu beschließen, in den Fokus der Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne 'Abrüsten.jetzt' zu stellen.“

    Dieser Appell wurde von 150 Bürgern unterzeichnet, darunter nicht wenige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter auch etliche Mitglieder von „aufstehen“-OHV-Oranienburg.

    Den kompletten Appell einschließlich der Namen der 150 Erstunterzeichner habe ich als Datei unter der Rubrik „Material“ eingestellt.


    Der Brief wurde von den Initiatoren der Konferenz übermittelt und in heftigen Auseinandersetzungen verteidigt. Der Gang dieser Auseinandersetzungen wurde in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ ausführlich dokumentiert. Hier nachzulesen: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25620

    Im Ergebnis haben die „Verwalter der Kampagne“ durchgesetzt, dass die kämpferische und politisch klare Position des Antrags abgelehnt wurde. Man wird weiter bei der vagen Formulierung einer „anderen Politk“ bleiben und die friedensbewegte Öffentlichkeit weiter mit allzu konkreten Vorschlägen zur Friedenspolitik verschonen.


    Die Initiatoren des Briefes beraten jetzt, welche Diskussionen und Aktionen dringend notwendig sind, um die begonnene Initiative weiterzuführen mit dem Ziel der Friedensbewegung zu größerer Schlagkraft zu verhelfen.

    Ich bin der Meinung, dass sich an diesem Such- und Klärungsprozess möglichst viele Mitglieder von „Aufstehen“ beteiligen sollten.

    Hier thesenartig einige Gedanken, die ich mir gemacht habe:


    Eine neue Qualität ist möglich aber auch notwendig. Sie besteht natürlich nicht darin, dass von Zauberhand eine neue Friedensbewegung hergestellt wird, kann aber darin bestehen, dass eine radikale und anziehende (weil sie Perspektiven aufzeigt) Gegenposition sich selbständig etabliert. Aber wie?


    Ich bin nicht glücklich damit, dass wir unsere Position defensiv und eher negativ formulieren. Und dass wir sie nicht in eine Vision einbetten. Wir sagen den Leuten unvermittelt, was sie keinesfalls machen sollen. Und das auch noch in Bezug auf die NATO, an die sich sich seit Jahrzehnten gewöhnt haben, wie an Sonne, Mond und Sterne.


    Die Inhalte unserer Kampagne von 2015 „Raus aus der NATO – NATO raus“ sind völlig richtig. Aber ihre Form ist angestaubt. Es sind Ziele vorgegeben. Aber ihre Erreichbarkeit liegt (von vornherein) im Nebel, steht nicht in Beziehung zu den Kräften, die wir mobilisieren können. Wir arbeiten "in die richtige Richtung", rechnen aber nix ab. 100.000 Unterschriften zu erreichen, wäre ein Ziel, dass man erreichen oder verfehlen kann. Ich finde, dass eine ausgewogene Einschätzung unserer NO-NATO-Kampagne erarbeitet werden sollte (und zwar öffentlich, kollektiv), damit ein (relativer) Abschluss fixiert wird und dann die Kampagne 2.0 gestartet wird.


    Für mich zentriert sich diese Kampagne 2.0 um den positiven und öffnenden Begriff einer "Deutschen Friedenspolitik". Es würde taugen das ganze mit einem Manifest zu starten, das auch deutsche historische Wurzeln erkennbar macht. Ich meine auch, dass wir uns nicht scheuen sollten, eigene geopolitische Überlegungen anzuführen (und herauszufordern): Deutschland hat geographisch unverrückbar eine Mittlerfunktion - Brücke zwischen Ost und West und auch (zumindest im europäischen Rahmen) zwischen Nord und Süd zu sein. Die Kündigung des INF-Vertrages bleut uns außerdem erneut ein, dass es eine Nationale Frage gibt. Sie besteht exakt darin, dass Deutschland der politische, ökonomische, ideologische, kulturelle usw. Mittler sein muss. WIR haben die Antwort auf die Nationale Frage und niemand anderes. Dafür müssen wir aber auch das Maul aufmachen. Schließlich kann Friedenspolitik nur Volkspolitik sein. Somit stehen auch Fragen der Demokratie und ihres Souveräns mitten im Raum, einschließlich des Elefanten "Direkte Demokratie".


    Der Inhalt unseres alten Aufrufs, meine ich, bildet zu wesentlichen Teilen die Substanz der geforderten "Deutschen Friedenspolitk". Jedoch müsste mit einer gewissen Offenheit formuliert werden, um die Dynamik der Entwicklung nicht zu verpassen. Die Dynamik der Waffenentwicklung und der Waffenverteilung in der Welt ist ja atemberaubend, und es wird wohl mehr als eine Zukunftswerkstatt nötig sein, um sich klar zu werden, was das für unsereins Friedensbewegte bedeutet. (Die genannte "Dynamik der Waffenentwicklung" ist vielleicht nur ein Chiffre dafür, dass wir in eine neue akute Phase der Weltkrise eintreten.)


    Im hier skizzierten Sinne aktiv zu werden, verlangt natürlich Kräfte, und da wir vielleicht nicht schnell genug zusätzliche Kräfte generieren können, sollten wir mit der besseren Konzentration und Koordinierung der vorhandenen anfangen. Die Diskussion, so wir sie den wollen, sollten wir recht schnell aus dem hier gesetzten Mindestkreis herausführen. Ob es nicht etwas bringt, wenn wir es versuchen alle diejenigen unserer 150 Unterschreiber in eine Kommunuikationskreis zusammenzuführen, die publizistisch, referierend, lehrend aktiv sind/waren? Die anderen Unterschreiber müssten in regelmäßigen Abständen informiert werden.


    Soweit einige Gedanken.

    Meinungsstreit frei!

    Will man im Bündnis handeln, aktiv sein, muss man sich auf den "gemeinsamen Nenner" einigen. Logisch, denn niemand wird sich zu einem Handeln zwingen lassen, das er nicht für richtig hält.

    ZUGLEICH aber (und auf dieses "zugleich" kommt es an) muss die Freiheit des Denkens, die Freiheit der Meinung Jedes am Bündnis Beteiligten gewahrt bleiben. Konkret heißt das: Die vereint für ein konkretes Ziel Handelnden müssen ihre Selbständigkeit (die bis zur Gegensätzlichkeit gehen kann) in anderen Fragen offen vertreten. Und alle Beteiligten müssen diese Widersprüche und Spannungen zulassen und aushalten. Mehr noch: Sie müssen Bewegungsformen für solche Widersprüche entwickeln. Anerkenntnis ihrer Normalität!

    Die Sammlungsbewegung wäre keine Sammlungsbewegung, wenn es in ihr nicht unterschiedliche und im Einzelnen auch gegensätzlichen Positionen gäbe (innerhalb des allseits akzeptierten Rahmens). Und es darf keine bestimmte Position die andere dominieren!

    Dominiert, Macht ausgeübt wird z. B. durch Verfügung über Daten (z. B. E-mail-Adressen), Verfügung über Finanzmittel, Verfügung über Publikationsmöglichkeiten (Wozu beispielsweise auch die Administration einer Webseite gehört.), Möglichkeit einseitiger Disziplinierung (Verwarnung, Ausschluss).

    Solche Machtpositionen dürfen allein in der Hand der vereinten Ortsgruppen und der von ihnen beauftragten (und jederzeit kontrollierten und "rückholbaren") Organe sein.

    Ich meine, dass wir die "Fridays for Future"-Aktionen mit KRITISCHER Sympathie begleiten sollten.

    Sympathie habe ich dafür, wenn junge Leute politisch Partei nehmen.

    Fragwürdig finde ich etliche Umstände des Thunberg-Hypes, ganz zu Schweigen von der Fixierung auf die Klimafrage.


    Diese Artikel laden zum Nachdenken über die GANZE Problematik ein:

    https://linkezeitung.de/2019/0…en-nicht-klimawandel-ist/

    https://www.rubikon.news/artikel/die-klimaleugner

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25647


    Auch im opablog ist in den Kommentaren Einiges zu finden:

    https://opablog.net/2019/03/03…-2019-nicht-nur-thunberg/

    Für die Diskussion finde ich es

    A) nützlich, aus den Beiträgen der Partner das herauszugreifen, was zu Übereinstimmung und zur praktischen Arbeit/Wechselbeziehung mit den "anderen Menschen" führt, mit denjenigen, die noch nicht "aufgestanden" sind. Das ist doch eine Hauptstoßrichtung der Gedanken von Mechthild.

    und B) sich zu streiten bis die Fetzen fliegen um offene, widersprüchliche Grundfragen. Dieser Meinungsstreit braucht einen "geschützten Raum". Meinungsfreiheit kann bedeuten, dass unvereinbare Meinungen (Entschuldigung für den Fettdruck ;-)) gegenüber gestellt werden. Das muss innerhalb unserer Bewegung möglich sein - Konflikte müssen zunächst ausgehalten werden, wenn sie produktiv bearbeitet werden sollen.

    Ich wünsche mir z. B. eine sehr grundsätzliche Diskussion über Repräsentative Demokratie (Parteien- und Lobbydemokratie) und Direkte Demokratie. Gibt es eigentlich profilierte Positionen der Linkspartei zu dieser Problematik?


    Bei uns in der Gruppe OHV-Oranienburg bildet sich möglicherweise heraus, dass wir jeden 2. Dienstag im Monat bei einem "Arbeitstreffen" zusammen sind und jeden 4. Dienstag zu einer "Inhaltsdiskussion" (über Gott und die Welt)

    Es hat was, sich mal aus der Diskussion auszuklinken und sei es nur für wenige Stunden. ;-))

    Wie alles weiter gegangen ist!

    Ich danke allen, die aktiv daran beteiligt waren.

    Dass diese komische pia offensichtlich das Beste will und zu diesem Zweck manchmal unglaublich nerven kann, möchte ich heftig bestätigen.

    Sie ist nämlich meine Frau.

    (Könnten diese beiden letzten Sätze eventuell in den internen, pia nicht zugänglichen Bereich, verschoben werden? Geht nicht? Na gut, dann muss ich damit leben.)

    Aus Euren Beiträgen (einschließlich Jörgs Telefonanruf) habe ich verstanden, dass wir uns alle gemeinsam in einem schwierigen, auch etwas quälenden Klärungsprozess befinden.

    In diesem spielt für mich das Papier von Michael Bode und Tomas Strobel (der hier offenbar leider nicht mitliest) - Bericht von der Dortmunder Tagung v. 23.2. - eine wesentlicher orientierende Rolle. Diese Orientierung, in meine Worte gefasst, läuft auf die beiden Fragen hinaus:

    1. Welche konkrete Aufstehen-Arbeit machen die Ortsguppen (Dabei habe ich zunächst nur Land Brandenburg im Blick.).

    2. Wie eng und verbindlich treten die Ortsgruppen in Beziehung zueinander. Aus Letzterem ergibt sich eine dritte Frage:

    3. Was beschließen sie, gemeinsam zu fordern und durchzusetzen.

    Ich mache darauf aufmerksam, dass die Antwort auf diese drei Fragen ohne irgend ein zentrales Gremium gegeben werden kann und muss.

    Wenn zentrale Gremien etwas Brauchbares zum Arbeiten vor Ort beisteuern, bin ich der Letzte, der sie abblockt.

    Bis jetzt aber haben sie vor allem Desaströses beigesteuert.


    Ich möchte nicht zu umfangreich schreiben, deshalb nur noch kurz Dieses:

    - Dass "man" die Strobel-Worte von Dortmund nicht veröffentlicht ist mir bekannt. Auch, dass er bereit ist, sie zu veröffentlichen. Und nun? Welche Autorität (der wir uns unterwerfen) verklebt da den Mund?

    - Die Mitgliederlisten, die auf dieser Webseite stehen, sind mir auch bekannt. Aus ihnen kann ich aber nicht entnehmen. wer anzusprechen wäre zum Aufbau direkter Ortgruppenbeziehungen, die schließlich wohl ein breiteres Treffen der OG sinnvoll machen würden. Wir OHV-Oranienburg haben als Kontaktmann Jörg bestimmt. Michael Elte ist aus OHV-Oranienburg ausgetreten. Eine stärkere Bevollmächtigung von vielleicht zwei, drei Gruppenmitgliedern zu Fragen der engeren OG-Zusammenarbeit müsste erst noch beschlossen werden.

    - Ein Thema, dass OG-Zusammenarbeit zu erfordern scheint, ist vielleicht die Führung dieser Webseite (einschließlich Finanzierung).

    Soweit erst einmal. Ich muss momentan abbrechen.


    Liebe Grüße


    Klaus-Peter

    Hallo Michael,

    ich habe Eure beiden von Dir verlinkten Dokumente aufmerksam gelesen. Soweit sie mir klar geworden ist, teile ich Eure Position - eine strikt basisdemokratische Position.

    Fragen und Überlegungen:

    - Ich bitte darum, den erwähnten Redebeitrag von Tomas Strobel (+ den bei der Vorstellung von Camp4 gehaltenen) hier zu veröffentlichen (oder mir direkt zu zusenden).

    - Ich weiss, dass Ihr in der FB-Gruppe "Aufstehen-selbstbestimmte Bewegung" aktiv seid. Ich bitte darum alle grundsätzlichen inhaltlichen Beiträge dort auch hier auf dieser Webseite einzustellen. Es ist falsch alle Nichtnutzer von FB auszuschließen.

    - Die Vernetzung der Ortsgruppen mit der Blickrichtung eines "Rates der Ortsgruppen" muss vorangebracht werden. Nahziel wäre nach meiner Meinung einen "Rat der Ortsgruppen Brandenburg" zu schaffen. Noch näheres Ziel, von dem ich hoffen, dass Du es erreichen könntest: Eine exakte Liste der Brandenburger Ortsgruppen erstellen, die Name der OG, entsprechenden Ansprechpartner und Emailadresse enthält (ggf. auch Webpräsenz). Alle Brandenburger OG müssen diese Liste haben, um direkt Kontakt miteinander aufnehmen zu können.

    - Es sollte die Tatsache festgehalten werden, dass ein relevanter Teil von "Aufstehen" sich prinzipiell nicht über FB organisiert. Deshalb darf es nicht eintreten, dass Kommunikation, die Alle betrifft NUR auf FB zugänglich ist.

    - dringend ist die Klärung, ob wir uns entschieden auf die Plattform Aufstehenbasis.de orientieren. Was spricht dafür? Was dagegen? Wie kann man dort schneller vorankommen?

    - Wenn irgend mögllch sollte in den nächsten 2 bis 3 Wochen der "Rat der Ortsgruppen Brandenburg" (ROB) zusammenkommen. Er hätte aus meiner Sicht zumindest diese Aufgaben:

    * Zurverfügungstellung aller Aufstehen-Emailadressen, auf denen der Trägerverein sitzt, für die OG, natürlich in datenrechtlich korrekter Form.

    * Erarbeitung einer prinzipiellen Position zum "vorläufigen Statut"

    * Erfahrungsaustausch über die konkreten Arbeitinhalte und -formen der OG.

    Herzliche Grüße

    Klaus-Peter Kurch, Ortsgruppe Oberhavel-Oranienburg

    Hallo Tomas,

    ich schrub: "nicht zuletzt auf der Straße" und Du machtest daraus eine "äußerst gefährliche Reduktion".

    "nicht zuletzt" schließt aber gerade Niemanden aus, sondern hebt nur Einen hervor, den Passanten.

    Den Unbekannten sprich an, den Passanten, der Dir nichtsahnend entgegenkommt.

    "Ins Volk gehen!" - damit fing man im gärenden Russland am Ende des 19. Jahrhunderts an.

    Ich habe nichts dagegen, wenn Leute FB pflegen. Doch mit dem "lebendigen Leben" hat FB wenig zu tun.

    Wir machen voraussichtlich am 18.2. eine Straßenaktion (ein kurzfristige Initiative aus Gründen INF-Kündigung). Unserer Hauptform soll aber ein Infostand werden, den wir sorgfältig vorbereiten. Start am 19.3.

    Ich bin gespannt, ob wir und wie viel und welcher Art unsere Gespräche mit Unbekannten sein werden.

    "Die FB-Gruppen sind nunmal leider DAS Instrument, um Politik, unsere Politik, unmittelbar an die Leute heranzutragen und sich direkt mit ihnen auseinanderzusetzen. Jede Diskussion dort hat Außenwirkung, ist gelebte politische Arbeit, über die wir unsere Inhalte, unseren Willen, etwas gegen die bestehenden Verhältnisse zu tun, an die Menschen bringen, die wir gewinnen wollen!"


    Ich bezweifle, dass diese Einschätzung zutrifft.

    Politische Arbeit passiert mit dem direkten Gegenüber, nicht zuletzt auf der Straße, wo wir entsprechende Aktivitäten starten müssen (nicht in erster Linie Demos),

    Für intensive differenzierte und zugleich zielgerichteter Diskussionen ist FB ebenfalls schlecht geeignet.

    Der Wildwuchs zahlreicher Fora führt zur Zersplitterung.

    Er ist entstanden aus der Not, dass die Bundesebene von "Aufstehen" nicht von Anfang an ein qualifiziert geführtes Forum gestartet hat und das bis heute nicht hinkriegt.

    Dieses Forum wird dringend gebraucht.