Beiträge von Klaus-Peter

    Lieber Michael und Thomas,

    dass Ihr Euch konzeptionelle Gedanken darüber macht, wie "Aufstehen" basisdemokratisch bundesweit organisiert werden kann, begrüße ich sehr. Viele Eurer Ideen finde ich plausibel. Sie werden sich sicher bewähren.

    Besonders wichtig finde ich es, die Basisdemokratie von der Basis aufzubauen. Die Ideen sollen die Wirklichkeit orientieren aber nicht über sie hinweg stolpern.

    Ich glaube, dass der nächste Schritt sein sollte, in möglichst vielen/allen Bundesländern arbeitsfähige "Räte der Gruppen" zu schaffen. Die Organisationsform auf Landesebene hat viele Vorteile.

    In welchen Ländern gibt es so etwas Ähnliches, wie wir in Brandenburg haben? Und wie viele Ortsgruppen sind da vertreten? Und welche tatsächliche Vernetzung der OG gibt es innerhalb und zwischen den Ländern?

    Der direkte Sprung ("ohne Netz") von Ortsgruppen zum bundesweiten GruppenTag wird, fürchte ich, nicht gelingen.

    Soviel als allererste kurze Bemerkung.

    Gruß

    Klaus-Peter

    Aus dem Kurzbericht über das Treffen der Gruppe Aufstehen OHV am 14.5.19


    Am 14.5.2019 hat wieder unser monatlichen Aufstehen-Treffen stattgefunden. Diesmal in der Gaststätte „Sonnenburg“, Robert Koch Str. 67, unter guten Bedingungen.

    Obwohl wir nur sechs Teilnehmer waren, so wenig wie noch nie, herrschte gute Stimmung. Nicht weniger als sechs, die sonst regelmäßig kommen, hatten diesmal zwingende Gründe und hatten sich entschuldigt.


    Einige von uns hatten am 8. Mai auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Oranienburg unserer Befreier vom Faschismus gedacht, ein Blumengebinde niedergelegt und einige unserer Flyer zur Notwendigkeit einer deutschen Friedenspolitik verteilt. Es war uns ein Bedürfnis so zu Handeln. Doch wir waren nur Wenige. Unserer Bitte, die etwa 200 Menschen von unserem Vorhaben zu informieren und dazu einzuladen, die sich einst in OHV bei „Aufstehen“ gemeldet hatten, kam der „Aufstehen-Trägerverein“ nicht nach.


    Doch Zurückzuschauen war nicht unsere Hauptbeschäftigung. Wir haben Ideen gesammelt und Vorschläge entwickelt, was wir in Zukunft machen könnten.


    I.

    Wir finden anregend, was „Aufstehen Mecklenburg-Vorpommern“ unter dem Titel „Aufstehen im Dialog“ in Rostock macht: https://aufstehen-mv.org/aufstehen-im-dialog/

    Dort heißt es:
    „Wir sind das Team „Im Dialog“ als Teil der Ortsgruppe von „aufstehen“ in Rostock. Gemeinsam mit dir wollen wir interessante, nachdenkliche und kontroverse Themen aufgreifen.

    Thematisch fühlen wir uns nicht gebunden, solange es um soziale und sozial-kritische Inhalte geht. Wenn du Vorschläge für ein Thema hast, zu dem wir mal eine Veranstaltung machen sollten, dann schicke uns einfach eine E-Mail an.“

    Diese Information aus Rostock wirkte in unserem Kreis wie eine Initialzündung und bestärkte uns in Überlegungen, die in dieselbe Richtung gehen.

    Wir schlagen vor:

    - in Zusammenarbeit mit V. (Weltladen) eine Veranstaltung (öffentlich oder intern) in den Themenbereichen „Alternativen zur Wachstumsgesellschaft“ oder/und „Gemeinwohlökonomie“ durchzuführen. Unsere terminliche Vorstellung ist Ende Juni.

    - eine öffentliche Veranstaltung zum Themenbereich „Massentierhaltung/Industrielle Landwirtschaft“ (hier möglicher Weise in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „contra Eierfabrik“ (M.) vorzubereiten. Terminvorstellung ist der September.

    - eine öffentliche Veranstaltung zum Themenbereich „Grundfragen der (Direkten) Demokratie/Grundgesetz der BRD“ unter Nutzung der Hinweise/Kontakte von G. im Herbst durchzuführen.

    II.

    Wir meinen, dass die Potsdamer AufsteherInnen mit ihren Wahlprüfsteinen Arbeit leisten, die wir uns in Hinblick auf die Landtagswahlen im September zum Vorbild nehmen könnten. Die von ihnen entwickelten Wahlprüfsteine können hier heruntergeladen werden: https://aufstehen-brandenburg.…hlight=Wahlpr%C3%BCfstein

    Hier ist eine ausführliche und differenzierte Darstellung der Wahlprüfsteine und der Antworten von fünf Parteien: https://www.potsdam-aufstehen.…r-kommunalwahl-am-26-mai/

    Wir meinen, dass wir da Manches übernehmen könnten. Darüber sollten wir bei unserem nächsten Monatstreffen (11.6., wieder in der „Sonnenburg“) diskutieren.



    III.

    Wir haben uns Gedanken gemacht zu einem Problemkreis, den man umschreiben könnte mit: „Unsere Forderungen/Gründungsaufruf/Programmatisches/Unser Manifest“. Dabei fußen wir auf dem Gründungsaufruf von „Aufstehen“, möchten diesen aber präzisieren und für unsere konkrete Arbeit untermauern. Mit Aufmerksamkeit und Sympathie verfolgen wir die Aktionen und Diskussionen der französischen Gelbwesten und wollen uns im Detail mit ihren Forderungen auseinandersetzen. Die Thematik könnten wir auch ins Forum unserer Webseite, also hier - https://aufstehen-brandenburg.org/forum/ - einbringen und mit den anderen AufsteherInnen von Brandenburg diskutieren.



    IV.

    Wie oben schon erwähnt, verliefen unsere Gespräche in guter Stimmung. Und wir haben weiter Lust, uns in entspannter Atmosphäre zu treffen.

    - Wie ist es z. B. mit der Idee, sich in der ersten Julidekade (etwa 6./7.7.) zu einer Lesung in einem Garten zu treffen? Zur Lesung würden vielleicht unsere SchreiberInnen M. und F. antreten. Vielleicht macht jemand ein wenig Musik? Und der Garten würde sich z. B. In Sommerfeld bei C. und U. finden. Eure Meinungen?

    - Ein weiterer Vorschlag betrifft einen Besuch des Areals „Grabowsee“, also die ehemaligen Lungenheilstätten und späteren Einrichtungen der Sowjetarmee - eindrucksvolle Jugendstilbauten, historische Zeugnisse und „Ruinen mit Auferstehungsdrang“ https://de.wikipedia.org/wiki/Heilst%C3%A4tte_Grabowsee . Dafür kämme vielleicht der 3./4. 9. in Frage.

    Was sagt Ihr dazu?



    Bericht von Klaus-Peter

    17.5.2019

    Liebe Melanie,

    könntest Du bißchen deutlicher sagen, was Du eigentlich sagen willst?

    Wer ist "Aufstehen" bzw. "Aufstehen Berlin"?

    Was heißt konkret "ganz klar gegen die Aufstand Onlinezeitung positioniert", also wer hat was genau gesagt/argumentiert?

    Wen meinst Du, wer "ein bißchen Wahrheit" vertragen können sollte?

    Und schließlich, was soll dieses Satzschwänzchen "natürlich ohne Namen zu nennen"? Ist das eine Feststellung oder ein Appell oder eine Kritik und an wen?

    Ich möchte nicht mir das, was Du wohl meinst irgendwie zusammenreimen müssen.

    Liebe Grüße

    Klaus-Peter

    Hey Harald,

    was Du mit hoffender Erwartung verfolgst, mag Deine Sache sein.

    Als Admin solltest Du aber von Zeit zu Zeit das Admin-Unterforum besuchen. Weil ein Admin Dir vielleicht etwas mitteilen will (was "ja hier nichts zu suchen hat").

    Von Deiner persönlichen Pinnwand nicht zu reden.

    Wenn ich auf der an Dich eine freundlichen Bitte richte, erwarte ich eine Antwort. Ohne Verlaub.

    Gruß

    kp

    Die Ausgabe 5/19 des "Aufstand" ist erschienen.

    "Aufstand" ist eine wöchentlich als pdf erscheinende Online-Zeitung der Hamburger Aufstehen-Gruppe "Gesellschaft der Gleichen" mit streitbaren Berichten von der Aufstehen-Basis.

    Die Zeitung kann hier: http://wihuman.de/home/volkshe…t/der-aufstand/index.html

    oder hier: https://aufstehen-info.de/downloads

    heruntergeladen werden. (Der erste Link ist aktuell aber recht langsam, der zweite schneller aber nicht ganz so aktuell.)


    Zur Anregung zwei Bildschirmfotos der aktuellen Ausgabe.

    Das zweite Bild mit der Information über die zweite Bunte-Westen-Aktion am 18.5. in Kiel.


    Dass das Thema Europawahl hier so wenig Resonanz auslöst, finde ich bemerkenswert.


    Ich nehme mal an, dass sich darin ganz spontan unsere verbreitete Skepsis zu dem ganzen "Projekt Europa" ausdrückt.

    Und die Pro-Europa-Position der Linkspartei reißt mich nun wirklich nicht vom Hocker.


    Andererseits sollten wir uns klar machen, dass "Europa" ein täglich wirkendes mächtiges Instrument der Mächtigen ist. "Europa" hat offenbar seinen strategisch bestimmten Platz im imperialistischen Weltherrschaftsstreben, insbesondere im atlantisch-zionistischen.


    Wer dazu etwas mehr lesen will, wird hier fündig:

    # https://linkezeitung.de/2019/0…-zur-verteidigung-der-eu/

    # https://linkezeitung.de/2019/0…titutionengefuege-der-eu/

    # und auch hier: https://opablog.net/2019/05/10…0-5-2019-unser-europa-ii/

    Lieber Frank Schadow , hneuber

    Du schreibst "Die Russophobie oder besser die Slawophobie ist hier bei uns sehr verwurzelt, schade!". Für mich klingt das ein bißchen resignativ, hast Du wohl nicht so gemeint.


    Ich meine, dass man gegen die Slawophobie, die von interessierer Seite genährt wird, etwas tun kann und auch mehr tun muss.

    Besonders DDR-Sozialisierte hatten große Möglichkeiten, von den Völkern im Osten und ihrer großartigen aber natürlich eigenartigen Zivilisation und Kultur mehr zu begreifen - ein weites Feld.

    Ich meine, dass es um Grundfragen unserer Befreiung von unserer westeuropäischen Borniertheit geht. (Es geht also um viel mehr als ein historisches Datum. Plötzlich steht "Europa" hier im Raum.)


    Einerseits war es ein Erfolg, dass wir mit 7 (oder 9) Aufsteherinnen und Aufstehern uns würdig beteiligt haben. Auch heute noch (wie ich soeben gesehen habe) grüßen die niedergelegten Blumen dort am Ehrenmal. Ich konnte auch den Teilnehmern der Andacht unseren Flyer zur notwendigen deutschen Friedenspolitik überreichen.


    Doch die Genugtuung über unseren kleine Aktion sollte nicht vergessen machen, dass wir "aufstehen" selbst einen größeren Erfolg blockiert haben.

    Ich hatte rechtzeitig vor dem 8. Mai Harald Neuber gebeten, alle OHV -"Aufstehen-Mitglieder" von der beabsichtigten Ehrung zu informieren und zur Teilnahme einzuladen. Es geht immerhin um einen Kreis von etwa 200 Personen/Adressen.


    Dieser Bitte ist er nicht nachgekommen, eine Antwort habe ich ebenfalls nicht erhalten.

    Den Grund für dieses Verhalten verstehe ich nicht. Allenfalls kann ich Vermutungen anstellen.

    Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Frage bzw. Bitte von Jürgen Meyer seit nunmehr drei Tagen nicht beantwortet ist.

    Da sich die Frage auf die Nutzung eines Teils der Mailadressen bezieht, richtet sie sich vor allem an Harald Neuber oder- wenn er hat - seinen Helfer.

    Mehrere haben geantwortet, nicht aber Harald.

    Mirko Bellmann und Peter Alm haben mir erklärt (teils in wenig erfreulicher Form), dass ich mich damit (zumindest eine Weile) abzufinden hätte.

    Das möchte ich aber gleich zweimal nicht, d.h.:

    Ich möchte erstens nicht, dass Jürgen Meyers Frage untergeht oder endlos verschoben wird,

    und ich möchte zweitens nicht, dass Harald konkrete Antworten verweigert.


    In meinem naiven Verständnis ist die Frage von Jürgen Meyer eine Peanut-Frage - Peanuts gemessen an dem zeitlichen Aufwand, der zu ihrer Beantwortung nötig ist. Nach meinem naiven Verständnis müsste sie nach einem Tag vom Tisch sein.


    Vielleicht muss meiner Naivität dringend abgeholfen werden?

    Weil sie hinderlich ist bei der beschleunigten basisdemokratischen Entwicklung von Aufstehen-Brandenburg?

    Auch Eure konstruktiven Hinweise/Reaktionen freue ich mich (nicht zuletzt auf die von Harald).

    Es ist jetzt zwei Tage her, dass Jürgen Meyer seine Frage gestellt (faktisch an Harald Neuber),

    Bis jetzt wurden 16 Antworten bzw. Stellungnahmen (diese ist die 17.) von sieben Menschen gegeben.

    Jürgens Frage ist dennoch nicht beantwortet.

    Erinnert mich ein wenig an Loriot.

    Ich hab den hier geführten Streit nicht "life" mitverfolgt. Habe erst jetzt alles in einem Rutsch gelesen.

    Soweit es Gezänk und Verärgerung war (und davon gab'nicht wenig), habe ich das also erfreulicherweise verpasst.

    Doch die emotionale Beteiligung aller (manchmal bis hin zur Erbitterung) weist darauf hin, dass ziemlich große ungelöste Fragen hinter den Konflikten stehen.

    Wenn wir die von mir vorgeschlagenen Dreiteilung des Forums hinbekommen (Vergl. hier:

    Für eine höhere Qualität unseres Webauftritts!),

    dann ist in dem Teilforum "Grundsatz-/Diskussions- und Informationsbereich darüber, wie wir "die Welt sehen" und was wir wollen."

    der richtige Platz, um Grundfragen grundsätzlich zu diskutieren.

    Dann möchte ich auch meine sehr große Skepsis gegenüber allen politischen Parteien in dieser repräsentativen Demokratie, ausdrücklich einschließlich der Linkspartei (!), zum Ausdruck bringen und begründen.

    Vieles spricht dafür, dass wir uns in den Anfängen einer Menschheitskrise befinden, und für mich ist bisher kein Ansatz zu ihrer Lösung erkennbar. Daher gehört ALLES auf den Prüfstand, und gerade "Aufstehen" ist für mich keinesfalls ein Raum, der von diesem gemeinsamen tiefen Nachdenken befreit werden könnte.

    Lieber Mirko,

    mir scheint, dass Du bei dem Thema "Adressen" ein wenig dünnhäutig bist.

    Die Anfrage von Jürgen Meyer langweilt sich seit mehr als einem Tag hier im Forum. Ich meine, dass jeder Admin wenigstens 1x am Tag auf der Webseite sein sollte. Wie sollte er sonst administrieren?

    Dass ich dann den Harald direkt angesprochen habe, weil er nicht von selbst auf die Idee kam, war das so schlimm? Du hast mich wegen mangelnder Freundlichkeit ermahnt.

    Na weeßte.

    Gegenwärtig nehmen Diskussionen bzw. Mobilisierungen zu Fragen des Klimawandels (Stichwort: Thunberg, F4F, XR) großen Raum ein. "Klimaalarmisten" und "Klimaskeptiker" oder gar "Klimaleugner" streiten hitzig, beschimpfen sich gar.

    Spätestens seit die Erhebung einer CO2-Steuer auf die Tagesordnung gesetzt wird, wird auch die soziale Dimension all dieser Dinge deutlicher. (Die Nachdenkseiten haben dazu einen Beitrag gebracht: https://www.nachdenkseiten.de/?p=51445)


    Über den Blick auf die soziale Seite hinaus, halte ich es für geboten, über das sozusagen "Demokratieumfeld" der gegenwärtigen Kampagnen nachzudenken. Oder drastisch ausgedrückt: Steuern wir Richtung Ökodiktatur?


    In diesem Zusammenhang ist ein wenig beachtetes umfangreiches Dokument aus dem Jahre 2011 von Interesse. Ich spreche von dem Hauptgutachten "Welt im Wandel Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation" des "Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" (WBGU). Das Dokument von 448 Seiten ist als pdf verfügbar:

    https://www.wbgu.de/fileadmin/…g2011/pdf/wbgu_jg2011.pdf

    Der kürzeste Weg wäre doch die Anfrage von Gast Juergen Meyer an alle Mailadressen des Kreises Luckenwalde, Teltow-Fläming zu schicken.

    Das müße Harald (oder sein Helfer) einfach tun.

    Ich finde es gut, dass der Rat der Gruppen "nicht im eigenen Saft schmort", sondern über seine Arbeit berichtet und zwar sowohl im Mitgliederbereich als auch im öffentlichen Bereich (in jeweils angepasster Weise).

    Wie sollen denn sonst die Nicht-Ratsmitglieder auf dem Laufenden bleiben und mitdenken?


    Übrigens "nicht im eigenen Saft schmoren" soll nicht heißen, dass ich eine eigene, interne Arbeitsplattform für die Ratsmitglieder (ähnlich wie es die Admns haben) ablehnen würde.

    Aus gegebenem Anlass möchte ich meine obigen Anmerkungen zum Ostermarsch ergänzen:

    Völlig außer Frage steht natürlich, dass ich bereit bin, mit Vertretern der von mir kritisierten Positionen zu diskutieren; auch hier im Forum. Die mehr gefühlte und wenig politisch konkretisierte NO-NATO-Position ist doch eine Position von Menschen, die ihre Ablehnung der expansiven, kriegstreibenden NATO-Politik zum Ausdruck bringen wollen.


    Davon unterscheide ich grundsätzlich eine Position, die in der einen oder anderen Form die NATO als Schutzschild gegen eine angeblich aggressive Politik Russlands befürwortet. Das ist die Position der Bundesregierung, die - als letzten Gag neuen deutschen Größenwahns - den Bau eines deutsch-französischen Flugzeugträgers befürwortet.


    Gegen diese Politik gilt es aufzustehen. Dagegen bin ich aufgestanden, wie ich hoffe: Nicht als einsamer Rufer!


    Ich bin dagegen, dass diese verantwortungslose und kriegstreibende Politik hier im Forum vertreten wird. Ich verlange und verstehe so meinen Auftrag als Admin, dass Gastäußerungen mit dieser Position auf unserer Webseite keinen Platz erhalten.

    Komplizierter würde es sein, wenn Leute, die als Mitglieder von aufstehen gelten sollten, ebendiese Position vertreten würden. Als Mitglieder und solange sie es sind, können sie hier im Forum frei schreiben.

    Ich werde dann hier öffentlich den entschiedensten Kampf gegen solche Auffassungen führen in der Erwartung, dass die Aufständischen sich weder von rechts -AfD, noch vom großen Rechts - BRD-Kriegspolitik vor den Karren spannen lassen.

    Ich begrüße es, wenn anlässlich der Ostermärsche unser Gedankenaustausch über die richtigen und wirksamen Wege und Formen unseres öffentlichen Auftretens in Gang kommt.


    - Die größere oder geringere Teilnahme an solchen Aktionen wie den Ostermärschen ist, meine ich, nur in geringem Maße von unseren Losungen abhängig. Auf solchen Entschluss wirken viele Faktoren ein, und wir können diese nur gering beeinflussen. Es geht um das vorhandene Niveau der Spontaneität und wie es beeinflusst werden kann. Ein eigenes Thema. Dabei habe ich im Hinterkopf: Die AfD verwendet Taktiken, die ein gewisses Maß von Spontaneität freisetzen.


    - Unsere Losungen müssen den Gipfelpunkt oder (derzeitige) Endpunkt unserer politischen Erkenntnis zum Ausdruck bringen. In diesem Sinne also "die Wahrheit" und nicht eine "Halbwahrheit" oder einen "Schritt in die richtige Richtung". Wir sollten uns zwar in der Kunst üben, die Wahrheit verständlich zu machen, wir können aber nicht vermeiden, dass sie dem Partner Mut abverlangt. Man sollte auch nicht unterschätzen, dass Leute (besonders junge) sich auch gern mal zumindest gedanklich auf Alternativen einlassen wollen.


    - Die Losungen sollten möglichst nicht für sich allein stehen bleiben. Sie verlangen nach Erläuterung, nach begleitenden Infos und Diskussionen. Können wir dafür attraktive niedrigschwellige Angebte machen?


    - Wir sollten im Auge haben, dass diffuse Losungen, solche, die nur eine ungefähre Richtung angeben (am Ende aber zahm in einer Sackgasse verbleiben) vielfältig und in andere Richtungen ausgenutzt und "gedreht" werden können. An diffuse Friedenswünsche und Russlandsympathien knüpft z. B. die AfD an, was sie nicht hindert, die Stärkung der Bundeswehr zu fordern.


    - Die ganze NATO-, Truppenstationierung- und EU-Problematik ist sehr komplex. Auch die von mir zitierte Position von Fee Strieffler bedarf wohl der Vertiefung. Dazu scheint mir sowohl dieser Artikel von Thierry Meyssan wichtig:

    https://www.voltairenet.org/article206288.html

    als auch ein kommentar, der auf meinem Blog eingegangen ist:

    https://opablog.net/2019/04/22…esagt-hat/#comment-136747

    Und hier noch einmal eine konkrete Detailargumentation zu Ostermarsch-Syrien:

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25836


    Ich meine, dass wir den Meinungsaustausch zu Grundfragen bei "aufstehen" brauchen. Der ist nicht durch Hinweise auf den Gründungsappell zu ersetzen und auch nicht durch praktische Straßenaktionen.

    Er sollte in unserem neu zu profilierenden Forum eine große Rolle spielen.

    Wusste ich nich. Tschuldigung. Da isser:

    • Hallo Admins und Mitglieder des Rats der Gruppen,

      in den letzten Tagen haben sich etliche "Neue" angemeldet. (Wie kommt das?)

      Ich fände es gut, wenn wir (die Admins) sie begrüßen.

      Ich habe dazu einen Text entworfen.

      Weil erstmals teile ich das auch dem "Rat der Gruppen" mit. Künftig würden die Admins ohne extra Rückfrage begrüßen.

      Hier mein Vorschlag:

      Guten Tag liebe „Neuankömmlinge“,

      wir freuen uns, dass Sie sich kürzlich auf der Webseite von „Aufstehen-Brandenburg“ angemeldet haben. „Wir“, das sind de Admins der Seite.

      Die Webseite leistet uns seit Monaten gute Dienste, um als „Aufständische“ in Brandenburg miteinander zu kommunizieren und sich zu organisieren. Das heißt aber nicht, dass wir mit unserem derzeitigen Webauftritt absolut zufrieden wären und nichts zu verbessern hätten.

      Wir wissen, dass besonders für „Neue“ die Orientierung manchmal schwierig ist.

      *

      Z. B. Gibt es einen „Aufstehen-Song“ von unserem Mitglied Andreas Oehme. Wer findet ihn?

      Hier ist er:

    • 17-11c585f17cee8d9d026cc6fa9f9fcf90baaff905.jpgaufstehen - der Song | Audio und Video zum DownloadenAndreas Oehme1. März 2019Datei

    *

    Oder: Unsere Landesversammlungen fassen wichtige Beschlüsse, die wir teils auch öffentlich vorher diskutieren. Wo findet man das?

    Hier z. B.: TOP 6b der Tagesordnung der 3. Landesversammlung: Gestaltung, Nutzung und Verwaltung des Forums Brandenburg (u.a. das Impressum-Problem)

    Natürlich gibt es auch Protokolle der Landesversammlungen, die aber in der Regel nur im Mitgliederbereich veröffentlicht werden.

    *

    Drittes Beispiel: Wir diskutieren gerade über eine wesentliche Verbesserung unseres Webauftritts. Wer aber würde diese Diskussion unter „Dies, das & jenes“ vermuten?

    Hier wird man fündig: Für eine höhere Qualität unseres Webauftritts!

    *

    Genug der Beispiel. Bitte stöbern Sie nach eigener Lust und Laune. Es gibt mehr zu entdecken. Und melden Sie sich, wenn Sie Ungereimtheiten feststellen oder Vorschläge machen wollen.



    Schön wäre es, wenn Sie Mitglied bei „Aufstehen“ werden und sich einer Ortsgruppe anschließen oder selbst eine gründen. Dann stehen ihnen natürlich auch die Mitgliederfunktionen des Forums zur Verfügung.



    Mit einem freundlichen Gruß

    und der Gewissheit: „Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!“



    Admins der Webseite https://aufstehen-brandenburg.org/