Beiträge von dize

    Es geht um die Konstituierung des Brandenburger Gruppenrates.

    Eine Aufgabe des Rates wird natürlich der Kontakt zu anderen Landesgruppen sein -vornehmlich Berlin. Aber zunächst müssen wir uns finden.


    Es wäre übrigens schön, wenn am 25.4. in Potsdam 2, wegen der Gruppengröße vielleicht auch 3 VertreterInnen für den Rat gewählt würden, dann wären wir am 27.4. schon Gruppenräte aus 4 Gruppen.

    Die Berücksichtigung der zahlenmäßigen Größe ist durchaus demokratisch und damit ein interessanter Vorschlag. Dieser Vorschlag sollte in der 1. Ratssitzung mit den anderen erörtert werden. Hier sollte beraten werden, ob eine Berücksichtigung der Mitgliederzahl erfolgen sollte. Zunächst empfehle ich 1 Rat für Potsdam.

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat heute - nach seiner Rücksprache mit den anderen Veranstaltern (Grüne, SPD, Linke) - unseren Antrag, einen kleinen Informationsstand auf dem Luisenplatz zu errichten, ohne weitere Begründung abgelehnt. Ich habe um die Nachreichung einer Begründung gebeten, aber noch keine Antwort erhalten.


    Ich bedaure das sehr. In Brandenburg a.d.H. hat man nicht solche Berührungsängste.


    Wir sollten besprechen, ob wir an einer anderen Stelle des Platzes einen Informationstisch aufbauen (Sondernutzung wäre zu beantragen). Alternativ könnten wir an geeigneter Stelle am Rande des Platzes eine kleine Versammlung anmelden (ohne Tisch, Flyer verteilen).

    Wir haben einen Stand auf dem Luisenplatz gemeinsam mit Freidenkerverband, RotFuchs, GBM und FRIKOPotsdam.

    Linke Partei heißt für mich nicht automatisch linke Politik. Es kommt immer auf die Person und deren Motivation an. Das heißt für mich den einen unterstützen und den anderen Druck machen. Ich habe nicht vergessen das die PDL den Wohnungsverkauf in Berlin mitgetragen hat und auch den Verkauf von Infrastruktur sowie Einsparungen und Privatisierung im öffentlichen Dienst unterstützte. Auch das anbiedern an die grüne Latte Macciatofraktion, der bürgerlich intell. Grünen, unter der Preisgabe der Interessen der Geringverdiener. Das heißt also nicht Druck für die Linke sondern auf die Linke aufbauen.

    Viele Menschen haben schon den Eindruck das hohen Stände Vertreter der sogenannten Linken Parteien, sich inzwischen recht wohl mit ihren Parlamentsgehalt und anderen Privilegien fühlen und ihr persönliches Vorankommen wichtiger erscheint als das Gemeinwohl. :) Das soll nicht heißen es gibt keine integeren Politiker gibt das betrifft aber auch alle Parteien.:a:

    Ja, es kommt "auf die Person und deren Motivation an". Ja, Druck auf die Führung der LINKEN aufbauen.

    Bitte Katja ist nicht so schlimm wie du denkst.

    Lieber Falk, das sehe ich aus meinen Erfahrungen in der Linkspartei ganz anders. Katja Kipping ist clever und in hohem Maße intrigant. Sie ist das erfolgreichste Trojanische Pferd der Transatlantiker zur Spaltung der Linkspartei. Sie hat einen üblen Machtkampf gegen Sahra Wagenknecht geführt und dabei den Kipping-Flügel zum beherrschenden Flügel (Führungspositionen in den Vorständen und Fraktionen) in den Landesverbänden der neuen Bundesländer ausgebaut. Sie hat einen wachsenden negativen Einfluss auf linke Bewegungen. Aufstehen vertritt die gleichen Ziele wie die systemkritischen Mitglieder der Linkspartei. Deshalb bin ich sowohl in der Linkspartei als auch in der Sammlungsbewegung aktiv. meines Erachtens ist dringend erforderlich, dass die Mitglieder der Linkspartei - analog zu einem Anti-Viren-Programm - Katja Kipping in "Quarantäne" verschieben.

    Lieber Michael,

    Deine Interpretation meiner Ausführungen entsprechen nicht meinen inhaltlichen Intensionen.

    Unzulässigkeit der Selbstermächtigung bezieht sich auf die ungenügende Anzahl von Gruppen. Aus 15 Gruppen aus 2 Bundesländern kann man nicht basisdemokratisch ein Bundesgremium schaffen.


    Mein Verständnis von basisdemokratischem Aufbau besteht in der konsequenten Weiterführung von dem, was wir gegenwärtig machen. Wir agieren in regionalen Gruppen und in thematischen Arbeitsgruppen und bereiten unsere Teilnahme an Aktionen vor wie Ostermarsch, 1. Mai usw. oder bereiten eigene Veranstaltungen vor. Dabei haben wir ein Mix von Zusammenarbeit - physische Anwesenheit in Gruppen und Austausch im Netz. Es geht darum, in beiden Bereichen effektiver zu werden. Hier ist die Bildung eines Fördervereins auf Ebene Bundesland Brandenburg oder auf kleineren regionalen Ebenen förderlich. Darauf habe ich bisher auch hingewirkt. Ich halte ein Gremium auf Bundesebene für erforderlich. Der vorgeschlagene Weg nach TOP 2 ist aber nicht der geeignete Weg zur Schaffung eines solchen Gremiums. Dafür bedarf es Vertreter aus möglichst allen 16 Bundesländern, mindestens mehr als 8 Bundesländern.

    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    auch ich bin für basisdemokratisch organisierte Strukturen und für maximale Transparenz. Mit Michael Bode habe ich telefoniert und meine Bedenken zum Text des Aufrufs vorgetragen.

    Klar benannt werden im Vorspann

    - die massive Kritik am Vorstand,

    - wollen keine Bevormundung von oben,

    - wollen demokratisch legitimierte Gremien.

    Kernsätze: 1. "Wir sind wütend, wütend auf eine selbsternannte Elite, die die Führung von Aufstehen für sich beansprucht hat!" (Das ist starker Tobak.)

    2. "Wir sind Aufstehen und vertreten uns selbst." (Das ist eine starke Ansage.)

    Aber kann aus dieser Ansage eine Selbstermächtigung gemäß TOP 2 abgeleitet werden? Meines Erachtens: nein. Ich halte TOP 2 für anmaßend. Eine Selbstermächtigung eines politischen Gremiums auf Bundesebene am 24.04.2019, durch mindestens 15 Regionalgruppen mit 300 Aktiven? Ist das eine ausreichende basisdemokratische Legitimierung für die Bundesebene? Meines Erachtens: nein! Es geht um

    - den Aufbau funktionstüchtiger regionaler Strukturen in allen Bundesländern,

    - die Schaffung überregionaler Strukturen oder Vernetzungen und darauf basierend

    - die Schaffung eines oder mehrerer Gremien auf Bundesebene.

    Dabei ist zu beachten, wie mit dem bereits Geschaffenen umgegangen wird. Somit stimme ich auch zu, dass zu überlegen ist, wie das Verhältnis zum bestehendenden Trägerverein geregelt wird.

    Wir müssen auch beraten, ob wir uns, wie bisher, auf Landesebene organisieren oder in enger Verbindung mit Regionalgruppen aus Mecklenburg-Vorpommern.

    Ottopeter aus Mecklenburg-Vorpommern hat andere Vorstellungen als Michael Bode und ich. Solche Unterschiede sollten beachtet werden bevor man ein Zusammengehen beschließt.

    Also langsam Schritt für Schritt und nicht voreilige Zusammenschlüsse auf überregionaler Ebene mit unzulässiger Sebstermächtigung.

    Basisdemokratisch legitimierte Gremien auf Bundesebene schaffen geht nur, wenn Vertreter aus mindestens 12 Bundesländern teilnehmen, aber nicht 15 Gruppen aus 2 Bundesländern!

    Demo "Bunte Westen" in allen Landeshauptstädten ist eine gute Idee, aber zeitlich für eine ausreichende Organisation in Potsdam zu knapp.

    Bleibt nur eine Teilnahme an Demo in Berlin und in Potsdam eventuell Info-Stände.

    Der Termin überschneidet sich auch mit dem Treffen der AG Inhalte in Potsdam.

    Bleibt es beim Sitzungstermin der AG Inhalte? Verschiebung? Später am 16.02.2019, ca. 15:30 Uhr, mit der AG-Sitzung in Potsdam beginnen?

    Herzliche Grüße

    Dittmar

    Wie gesagt: Es muss ja nicht jede Gruppe ein FB-Quassel-Forum haben, aber die FB-Landesgruppen (rip) haben doch schon einen immensen Traffic generiert, von dem man in einem "abgeschotteten" Forum nur träumen kann.

    Sowas fehlt einfach und überlässt den Platz anderen, die nicht so in die Bewegung eingebunden sind.


    Lieber Tomas,


    ich plädiere für eine sachlich-konstruktive Debatte über Ziele, Inhalte und organisatorische Aufgaben, die möglichst eine motivierende Wirkung für viele Teilnehmer entfaltet. Verständigung über den Kurs und Motivierung zur Umsetzung bei Wahrung von Persönlichkeitsrechten und Sicherheitsbedürfnissen von Teilnehmern sind mir wichtiger als ein leichter Zugang zu einem "Quassel-Forum" . Ich war zeitweise erschrocken über die Art und Weise der Debatte auf FB . Trotz Netiquette wurde von einigen Teilnehmern ein vorwurfsvoller Umgangston angeschlagen. Ich möchte mich mit Mitstreitern austauschen und keinen unsäglichen Schlagabtausch mit Trollen führen.


    Also ich bin für Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitstreitern und der Gestaltung der Webseiten, des Forums, von FB-Seiten. Eine konstruktive Unterstützung der Arbeit von Peter Alm ist sehr erwünscht. Zustimmung auch zu Deiner Position, dass Moderatoren sich darauf einstellen sollten, auf einige Beiträge "locker" zu reagieren. Wir müssen jedoch beachten, dass es Leute gibt, die die Entwicklung von Aufstehen absichtlich behindern wollen.


    Liebe Güße


    Dittmar