Neue Aktivitäten des zentralen Trägervereins

  • Wolfgang Zarnack, neues Mitglied des Vorstandes des Trägervereins, verantwortlich für Kommunikation, ist der Facebook-Seite "Stammtisch" beigetreten, um sich dort vorzustellen. Hier meine Fragen an ihn:

    Lieber Wolfgang Zarnack, du hast ein schweres Erbe angetreten und es spricht für dich, dass du dich der schonungslosen Kritik und Diskussion im Stammtisch stellst. Ob daraus neues Vertrauen erwächst, wird sich noch zeigen müssen. Aber auch mit Vertrauen allein ist es nicht getan.


    Es geht -wie du selbst schreibst- am Ende um Taten und -das würde ich hinzufügen- um klare Statements zu grundlegenden Fragen in politischer und struktureller Hinsicht.


    Auf den Hinweis von Marion Bornhövd auf verschiedene Vorschläge, u.a. von Michael Bode und mir, hast du lediglich ausweichend geantwortet, du würdest "all diese Vorschläge" kennen und "sie zum Teil auch gut" finden, "aber es werden ja nicht die einzigen sein."


    Ist das schon alles? Sorry, aber eine ausweichendere Antwort ist mir noch selten untergekommen. Mit sowas wirst du hier im Stammtisch keinen Blumentopf gewinnen.


    Immerhin ist das ein Vorschlag, der sich in weiten Teilen mit dem deckt, was die Aufsteher*innen in Brandenburg auf Landesebene bereits realisiert haben.


    Zum Thema:
    Von allen Dächern pfeiffen die Spatzen, dass Aufstehen eine basisdemokratische Bewegung sein muss. Was bedeutet das für dich konkret?


    Wenn ich deinem Link zum Neustart von Aufstehen folge, finde ich ein Dokument, in dem viel von Unterstützung der Bewegung mit der einen oder anderen Dienstleistung die Rede ist, aber nichts darüber, wie dieser Service nach Auffassung des Trägervereins in eine basisdemokratische Struktur der Bewegung eingebunden sein soll.


    Dazu findet sich -neben vielen Worten- ein Diagramm. Da scharen sich die Themen "Öffentlichkeitsarbeit", "IT", "Recht", "Vernetzung" mit dem Unterbegriff "Bund-Länder-Koordination" und "Kampagnen" allesamt um einen zentralen Begriff und der lautet: "Koordinierungskreis".


    Was ich im gesamten Diagramm nicht finde, sind die Begriffe "Basis" oder "Ortsgruppe". Wo kommen die vor?


    Wer ist in diesem Diagramm der "Koordinierungskreis"?


    Wer ist im Wortgebilde "Bund-Länder-Koordination" der "Bund", wer die "Länder"? Wer koordiniert da wen?


    Das Diagramm mit diesen Begriffen vermittelt mir den Eindruck einer Kopfgeburt, die mit der Basis nicht wirklich etwas zu tun hat. Komplettiert wird dieses Bild durch das bisherige Verhalten des TV, zuletzt mit der undemokratischen Benennung von "Beauftragten" für die Länder, für die Verantwortung zu übernehmen du hier bereits explizit abgelehnt hast. Das ist nicht nur dein gutes Recht sondern auch erfreulich. Folgen Taten? Kommt der Trägerverein endlich seinem satzungsmäßigen Anspruch nach, die Bewegung zu unterstützen aber nicht führen zu wollen?


    Jedenfalls drängt sich die Frage auf:
    Wofür wirst du konkret Verantwortung übernehmen? Was ist für dich Basisdemokratie ganz konkret? Welche Konsequenzen folgen daraus für dich bezüglich der Art und Weise, wie Aufstehen als Bewegung funktionieren sollte?
    Du hast dich als denjenigen vorgestellt, der im Trägerverein für "Vernetzung" zuständig ist. Wir sind hier also am Kernbereich deines Amtes.

    Wie kommen wir -neben den Ortsgruppen und den sich teilweise konstituierenden Länderformationen- auch zu einer demokratisch legitimierten bundesweiten Stimme von Aufstehen?
    - Wer führt auf Bundesebene Bündnisgespräche mit anderen Organisationen und Bewegungen?
    - Wer entscheidet darüber, ob auf Bundesebene ein Verein Sinn macht oder nicht?
    - Wer entscheidet darüber, ob und welches Forum es auf Bundesebene geben soll,


    und vor allem anderen:
    - Wer entscheidet über die politische Linie von Aufstehen auf Bundesebene?
    Da ist es mit einem Verweis auf den Gründungsaufruf allein sicher nicht getan.


    Da steht -um nur ein paar Beispiel zu nennen- weder drin,
    - ob und wann welche bundesweite Großaktion stattfinden soll,
    - noch steht darin, welche politischen Positionen Aufstehen als Bewegung in seiner Gesamtheit trägt:
    -- Europäische Armee ja/nein?
    -- Reformierbarkeit der EU ja/nein?
    -- Sozialpartnerschaft oder klarer Standpunkt für eine Wirtschaft im Interesse des Gemeinwohls?

    -- Konkrete Forderungen zum Umweltschutz, Kohleausstieg bis wann? Stärkung des ÖPNV?


    Wenn du es mit der Basisdemokratie ernst meinst, genügt es sicher nicht, wenn du ausweichend schreibst:

    "Danke Dir, ich kenne alle diese Vorschläge und finde sie zum Teil auch gut, aber es werden ja nicht die einzigen sein."
    Das ist nun alles andere als eine inhaltliche Stellungnahme. Kommt die noch?


    Welche Vorschläge sind -wenn du sie alle kennst- denn die anderen, die es irgenwie und irgendwo noch geben soll?


    Mir ist da nicht so wirklich viel bekannt: Bislang geht es z.B. um verschiedene Foren, es wird über verschiedene Wahlverfahren debattiert, es werden Vereine gegründet. Das kenne ich alles. Das alles nur auf Länderebene oder tiefer.


    Das sind aber alles eigentlich nachgeordnete, mehr oder weniger nur organisatorische Fragen. Viel wichtiger ist die politische Willensbildung der Bewegung auf Bundesebene, daneben natürlich auch die Regelung organisatorischer Dinge auf Bundesebene!


    Dazu sagen die vorstehend genannten Vorschläge allesamt nichts. Aber sowohl für die politische Willensbildung als auch für die Entscheidung organisatorischer Fragen AUF BUNDESEBENE bedarf es eines demokratisch legitimierten Organs AUF BUNDESEBENE!
    Das hat der Trägerverein bislang konsequent ausgeblendet. Warum? Sieht er sich selbst an dieser Position?


    Oder gibt es ein solches Organ deiner Meinung nach schon? Welches wäre das dann?


    Ich kenne keines. Ich kenne bis dato auch nur einen einzigen Vorschlag, der sich mit dieser übergeordneten Frage befaßt. Den kennst du ja. Er heißt
    "Aufstehen - Wie weiter? Ortsgruppen in der Verantwortung!", erstveröffentlicht in der FB-Gruppe
    "Aufstehen - Selbstbestimmte Bewegung".


    Da drin stehen ganz simple Dinge. Wir haben das Rad nicht neu erfunden, ganz gewiß nicht. Sicherlich sind auch andere Wege denkbar. "Es wird ja nicht der einzige sein."


    Eines aber ist sicher:
    Der im Diagramm vom Trägerverein vorgestellte "Koordinierungskreis" kann nur ein Organ sein, das basisdemokratisch legitimiert sein muss, und zwar so oder ähnlich, wie es der von uns vorgeschlagene "GruppenTag" sein soll. Wegen mir kann der dann auch "Koordinierungskreis" oder sonstwie heißen.

    Die Hauptsache ist, dass Basisdemokratie nicht nur im Munde geführt wird, sondern auch in der Packung drin ist. Denn sonst ist es eine Mogelpackung und würde die Bewegung weiter zerstören.


    Wie also lautet dein Vorschlag, wie lautet der Vorschlag des Trägervereins? Gibt es da wirklich einen greifbaren Fortschritt?


    Gibt es überhaupt einen Vorschlag zu einer basisdemokratisch legitimierten politischen Bundesspitze? Oder beschränken sich die Vorstellungen des Trägervereins vordergründig auf Organisatorisches, um dann -in Ermangelung einer politischen Spitze der Basis- doch im Hintergrund wieder die Fäden zu ziehen?


    Diese Rechnung wird nicht aufgehen.


    Vor diesem Hintergrund ist es bestimmt nicht vermessen, wenn ich und viele andere eine klare Positionierung zu dieser entscheidenden Weichenstellung erwarten und nicht nur ein lapidares "Es wird ja nicht der einzige Vorschlag sein".

    https://www.facebook.com/group…ermalink/279831512931796/

  • Ich begrüße diese neuen (zentralen, ordnenden, sammelnden) Aktionen sehr.

    Und man kann es nicht oft genug wiederholen, bei aller Basisdemokratie, es haben sich die vielen Aufsteher unter dem und nur unter dem, unter unserem Gründungsaufruf gefunden. Und dieser gemeinsame Nenner eint uns. Wenn jetzt viele neue Ideen kommen, müssen diese sich immer an diesem Nenner prüfen.

    Viele wollen den zweiten Schritt vor dem ersten tun.

    Demokratie ist aber doch eine langweilige Angelegenheit. Mit Anarchie, Rotfront und/oder Verschwörungstheorie machen wir mehr kaputt (im Sinne des lachenden Dritten - dem Kapital).

    Ja, NATO raus, aber wohin.

    Ja, EU reformieren, aber wohin.

    Aufstehen mißt sich doch an einer grundsätzlichen philosophischen Denkrichtung: Gemeinwohl vor dem Raub an Würde, klimaschädlichen und menschlichen Ressourcen.

    Kontra der Denkrichtung: Geht es dem Kapital gut, geht es uns allen gut


    Diese Regel sollte wirklich an erster Stelle stehen, auch bei uns an der Basis:

    https://aufstehen.de/organisation/

    Regeln für die Verwendung des Namens, Schriftzugs und Logos von Aufstehen*

    1. Verwendung des Logos und des Namens

    Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen sich der Sammlungsbewegung anschließen und das Logo und den Namen Aufstehen verwenden. Das Design-Paket steht hierfür allen Aufstehen-Aktiven zur freien Verfügung für ihr politisches Engagement. Voraussetzung ist, dass ihr im Rahmen des Gründungsaufrufs und der Ziele der Aufstehen Sammlungsbewegung agiert. Wir bitten euch, dafür zu sorgen, dass Hass, Hetze, persönliche Herabwürdigung, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus bei euch nicht geduldet werden.

  • Ich bin schon wieder etwas verwirrt. Wenn ich die Organigramme (Aufstehen/Organisation) ansehe finde ich mich dort in keinem Punkt vertreten. ,,Den 2. Vor dem 1. Schritt machen,, Sollte der Trägerverein nicht für die Vernetzung der einzelnen Gruppen sorgen? Es scheint mir wie eine übergeordnete Filterstruktur was da entworfen wird. Koordinatoren die Themen zur Diskussion in die Gruppen geben und dann noch mit der IT Abteilung wechselwirken??? Wo ist die Einflussnahme durch die Gruppen? Wo ist die freie!! Vernetzungsplatform?

  • Klar, auf den ersten Blick denkt man: Jetzt kommen sie endlich mit dem rüber, was sie uns vor acht Monaten versprochen haben. Und schließlich: Sie wollen das Gleiche wie wir auch, berufen sich auf den Gründungsaufruf etc.

    Aber wieso schicken sie dann von ihnen bestellte Personen in die Länder, die dort allein über die E-mail Adressen verfügen, die uns Demokratie beibringen sollen und die allein den Zugang haben zur Kopfstruktur Aufstehen trägerverein.de?

    Hoppla, sind nicht wir diejenigen, die den anderen Demokratie beibringen wollen? Hat je der König den Bauern gesagt, wie sie sich von ihm absetzen und eine Demokratie werden können. Und auch kein selbsternannter Oberbauer hat das Recht dazu.


    Wenn man bei dem Text und vor allem bei den Organigrammen nicht wüsste, worum es dabei geht - man käme nie auf die Idee, dass all das initiiert und aufgebaut, um nicht zu sagen aufgeblasen wird, um Leute zu unterstützen, die versuchen, durch ihre konkrete politische Arbeit an der Basis der derzeitigen Entwicklung unserer Gesellschaft Einhalt zu gebieten und eine andere, menschenwürdige Gesellschaft aufzubauen. Vor lauter Struktur, Kompetenzen, Verantwortungen, Finanzierungen, Medienschaltstellen usw. ist überhaupt nicht erkennbar, worum es geht. Geht es vielleicht eher darum, einen Apparat aufzubauen, der einigen Macht und vielleicht auch eine Lebensgrundlage beschafft?

    Wenn der Kopf so groß ist, dass er den Rest des Körpers verdeckt, dann stimmt da was nicht. Vielleicht sitzt der Kopf dann gar nicht auf dem Körper drauf?

    Ich bin hier nicht in eine Partei eingetreten, die mir ihre Regeln und Meinungen vorgibt und denen ich mich freiwillig beuge. Ich möchte hier endlich Politik von unten machen und die Kraft all derer befreit sehen, die schon lange darauf warten, dass man in diesem Lande wieder sagt, was man denkt, dass man nicht wartet, bis und ob irgendein gewählter "Volksvertreter" die Interessen der Menschen wirklich ernst nimmt, und dass man als ganz normaler Bürger wieder offen und in Solidarität miteinander für eine Gesellschaftserneuerung streiten kann.

  • Ja der große Trägerverein... Das was hier vorgestellt wird, hat das Potential wieder mal ein Moloch zu werden. Auf der anderen Seite braucht man eine gewisse Größe ( und ja, auch angestellte Mitarbeiter) um wirklich etwas zu bewegen...


    Ich denke, wir sollten uns von unserem Vorhaben, einen eigenen Förderbverein zu gründen, nicht abbringen lassen. Mit einer entsprechenden satzung haben wir dann eine basisorientierte "Service-Einheit" die uns arbeitsfähig macht, aber nicht die Grundstruktur der bewegung bildet und schon garnicht den Inhalt bestimmt... Unseren Förderverein dann mit dem "Bundes-Träger-Verein" vernetzen und verbinden ist nur eine Frage des Willens und der Satzung...


    Also noch einmal die Bitte an die Runde der "Gruppen-Räte" bitte den Auftrag an die AG noch einmal erneuern und die AG in Bewegung bringen.

  • Hallo Tomas,


    dIese von Dir so treffend bezeichnete "Kopfgeburt" mit diesem jetzt schon erkennbaren, zur Unzeit praktizierten Aktionismus erzeugt auch bei mir durch dieses Elaborat alles andere als grundlegendes notwendiges Mindestvertrauen in irgendeine Zusammenarbeit !. .

    Die Antworten auf die -von Dir zu Recht gestellten Fragen m ü s s e n in einem bestimmten Zeitraum

    - nicht irgendwann ! -z.B. dem 31.5.19- vollständig und klar formuliert uns allen zugesendet werden .

    Bitte dies noch nachträglich einfordern- sonst lassen die uns in der Luft hängen .

    Oder wir werden -wie geschehen in solcher arroganten Art ( nicht nur ..) abgespeist.

    Andernfalls reagieren wir in angemessener Form auf ihre Vorstellungen , wenn es erforderlich wird ! .

    Diese Antworten sollten auch hier im Forum lesbar sein -

    zumindest dem Rat (den ernannten Delegierten) der Gruppen in BRB und B in Gänze zur Kenntnis gebracht werden.

    Noch einmal möchte ich keine vorgabenähnliche Konzeptionen (eher entsprechende Versuche) lesen , wie die , die vom ehemaligen Arbeitsausschuss kamen. Du kennst diese sicher-

    Ich zumindest habe es satt, von selbsternannten Führungsfiguren als Ministrant(Diener) angesehen zu werden oder noch schlimmer:

    den Lakai zu spielen.


    Jack

    von der Regiogruppe Nordhavel

  • Klar können wir einen bunten Blumenstrauß binden. Aber m.E. sind da Farben drin, die sich beißen.

    Ja, der Trägerverein soll vernetzen, aber was.

    Klar muß ein Apparat her, weil es andererseits keine Kraft entfaltet und im Hornberger Schießen endet.

    Und der Apparat muß sich dialektisch natürlich an der Basis orientieren, sonst läuft sie ihm davon. Grundlage aber bilden Grundgesetz und Gründungsaufruf.


    Sein oder Nichtsein. Ich bin zwar Materialist, aber für die Bewegung sollte die Idee (die sich ja weiterentwickelt) vorn stehen.


    Die Idee mit der Service-Einheit wäre ja zu prüfen - eine Art republikanischer Verein (trifft es nicht ganz, aber gut https://www.rav.de/verein/historie/gruendungsaufruf/ )


    Und Folgendes liegt mir u.a. schon eine Weile auf der Leber - ist das noch mein Verein?:


    Lieber Hans-Peter,


    wenn man im web nach Potsdam Aufstehen sucht erscheint auch Ihre private Seite potsdam-aufstehen.de. Sie stellen unter dem Aufstehen-Banner einen scheinbar legitimierten Außenauftritt der Potsdamer Aufsteher dar, u.a. auch neben Ihrer privaten Profession Kinesiologie. Sie haben zwar auch eine anständige Netiquette https://www.potsdam-aufstehen.…-was-oder-dies-und-jenes/ , aber ist es nicht besser, ausschließlich den ÖFFENTLICHEN Bereich unserer Brandenburger Aufsteher für uns sprechen zu lassen und diese Parallelität des Außenauftrittes zu vermeiden?


    Öffentlicher Bereich (P)

    Öffentlicher Bereich (LG BB)

    https://aufstehen-brandenburg.org/


    Weiterhin findet man nun unter twitter den potsdam-aufstehen-Account. Mit welcher Legitimation (dem Namen nach) werden dort auch private Meinungen retweetet? Meinungen, welche zwar in gewisser Weise tief recherchiert, aber m.E. subtile Äußerungen in den Raum stellen.

    KenFM, RT, coop, Boeckers, Rubikon, Rote Fahne etc.

    Einige Dartsellungen sind m.E. wie Antibiotika im Tierfutter, freie Radikale, wie auch immer.

    Ein Blick hierin https://inrur.net/wiki/Einf%C3%BChrung_zum_InRuR_wiki kann die Perspektive wechseln.

    Zwischen den Zeilen kann man sich ja allseitig informieren.

    Mir gefallen aber durchaus nicht alle "Gefällt mir"-Tweets.


    Es kann doch durchaus jeder differenzierte Meinungen verinnerlichen, aber als Aufstehen sollten wir diese Meinungen nicht einszueins veräußern.


    Basisdemokratisch sollten wir hier wie in diesem Forum einen breiten Meinungsauftritt gewährleisten.


    Ich trete hiermit sicher in einen gewaltigen Fettnapf, aber was sagen andere Aufsteher dazu.


    (Ist die mail-Adresse aufstehen-potsdam (bei) gmx pkt de jetzt offizielle Aufstehen-Potsdam Kontakt Adresse?)

    eigentlich doch: info@aufstehen-brandenburg.org bzw. potsdam@aufstehen-brandenburg.org

  • Hallo jack,

    das ist leicht gesagt. Von einem konzeptionellen Papier scheint Wolfgang Zarnack zurzeit noch Meilenweit entfernt zu sein.
    In der FB-Gruppe Stamtisch wird heftig debattiert mit zig Dutzenden von Kommentaren. Das kann man nicht so einfach alles hier reinstellen.

    Wolfgang Zarnackhat sich immerhin der Debatte gestellt. Allerdings lassen seine Antworten noch sehr zu wünschen übrig. Ob sich das mithilfe einer Fristsetzung verbessern läßt, wage ich zu bezweifeln.

    Wohlfeile Bekenntnisse zur Basisdemokratie, Ankündigung von "Taten statt Worten", hier und da mal eine konkretere Äußerung, etwa gegen die Finanzsatzung des Trägervereins, teilweise ausweichende Antworten, weil er sich noch im TV rückversichern möchte, aber zwischendurch auch immer wieder Formulierungen, die leider vermuten lassen, dass der TV von seiner TopDown-Konzeption noch nicht abgelassen hat und er überdies die "Bundesebene" für sich reklamiert. Ob es überhaupt eines politischen Organs der Bewegung auf Bundesebene bedarf, so Zarnack, sehe er noch gar nicht unbedingt so.
    Hauptsache, der TV agiert auf Bundesebene. Welch ein Anachronismus. Da wedelt der Schwanz mit dem Hund.


    Nachtrag: Gerade habe ich gelesen, man solle Wolfgang Zarnack und dem TV mal zwei, drei Tage Bedenkzeit einräumen, um den hohen Input im Stammtisch zu verdauen. Das finde ich auch ganz sinnig und berichte gerne weiter, wenn es substanzielle Neuigkeiten geben sollte.
    Viele Grüße
    Tomas

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