Linkspartei-Chefin Kipping will mit "Aufstehen"- Bewegung kooperieren

  • Auch wenn die Quelle nicht gerade mein Vertrauen weckt. Nachtigall ick hör dir t..... bzw Holzauge sei w.....<X


    http://internetz-zeitung.eu/in…g0jK2rCwhLv5TJw4R21M6GAf0


    Linkspartei-Chefin Kipping will mit "Aufstehen"- Bewegung kooperieren

    Nach dem Rücktritt von Sahra Wagenknecht aus der "Aufstehen" - Führung hatte sich auch der dominierende SPD-Bülow-Vollmer-Flügel aus dem selbsternannten "Vorstand" der Bewegung verabschiedet.

    So kam es nach der anfänglichen faktischen Entmachtung von Wagenknecht in dem nicht links dominierten 6 er Vorstand also auch schnell zum Zerfall des SPD dominierten Restborstandes.

    Figuren wie Florian Kirner haben de Bewegung verlassen und den Linken die Schuld am Zusammenbruch des Vorstandes gegeben.

    Die Basis erkannte die Führung mehrheitlich vorher schon nicht mehr an und sie gründete basisdemokratische Parallelstrukturen.

    Gleichzeitig versuchte der verbliebene Verein der Bewegung um Stegemann einerseits regionale und basisdemokratische Strukturen vorzuschlagen und bestimmte trotzdem wieder einmal irgendwelche Landesbeauftragte der Bewegung in den 16 Ländern, die rein verwaltungstechnische Maßnahmen koordienieren sollen. Tatsächlich haben sie die Kontrolle über die Mailverteiler und somit wieder nicht demokratisch legitimierte Macht.

    Bezeichnend dafür ist die Ernennung des Linken-Presseprecher Sommer an der Saar, der an der Saar den reformistischen Lutze-Neumann-Flügel repräsentiert - aber gleichzeitig auch das Vertrauen von Oskar Lafontaine besitzt. Der ernannte jene n Sommer nämlich vor Monaten - ebenfalls ohne Wahl - zum quasi Vorstand der Aufstehenbewegung im Saarland. Gleichzeitig ist er kommissarisch auch für Aufstehen Rheinland-Pfalz verantwortlich.

    In Niedersachsen bereitet der "Landesbeauftragte" einen Gründungskongress vor. Erste Kritiker sollen da schon ausgeschlossen worden sein. Der Aktivist Steffen Beck beschuldigt Reiner Gill und Peter Özturnayan dort durch Wahl mit ausgesuchten Aktivisten zentrale und parteiähnliche Strukturen schaffen zu wollen.

    Für die Parteivorsitzende Katja Kipping ist das alles offensichtlich ein Grund die Kooperation der Linkspartei mit der Aufstehenbewegung jetzt offen laut zu proklammieren.

    . "Wir sind spätestens jetzt gut beraten, folgendes auszustrahlen: Wir haben offene Arme, und wir sind interessiert an der Zusammenarbeit mit allen, die gemeinsam mit uns - sei es als Mitglieder oder sei es in gemeinsamen Kampagnen - für soziale Gerechtigkeit sorgen wollen", sagte Kipping am Samstag während eines Parteitages der Thüringer Linken in Gera.

    Lange Zeit sei unklar gewesen, ob "Aufstehen" eine eigene Partei werden würde. Unter anderem deshalb sei der Umgang mit der Bewegung schwierig gewesen. "Nun ist klar, dass "Aufstehen" sich eher auf die Arbeit in den regionalen Gruppen konzentriert", sagte Kipping. Sie betonte, dass Die Linke die Zusammenarbeit mit allen sozialen Kräften in Deutschland suche.

    Über die Folge des Fraktionsvorsitzes der Linksfraktion will sie erst nach den Europawahlen entscheiden. Dort gilt Fabio de Masi als Nachfolgewunschkandidat von Sahra Wagenknecht. Gleichzeitig bringt sich auch der gegnerische rechte Reformflügel mit Stefan Liebich und Domscheid-Berg in Stellung . Als Kompromiss könnte es auf eine Weiterarbeit von Dietmar Bartsch etwa mit einer linken Linken-Frontfrau wie Zimmermann hinauslaufen.

    Damit wird klar, dass die Linkspartei glaubt, dass sie bundesweite basisdemokratische Strukturen wie einen Bundes-Rat der Bewegung verhindern kann - so dass die Bewegung rein lokal und regional sowie allenfalls bundesländerweit begrenzt bleibt. So bleibt eine Parteigründung einerseits genauso unmöglich wie echte basisdemokratische Strukturen von ganz unten bis nach ganz oben!

    Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend.


    Konfuzius


    (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

  • Ich würde sagen, die Partei die Linke hat und hatte schon immer Angst vor einer starken Außerparlamentarischen Opposition. Sie konnte sich zunächst nur vorstellen, dass da eine Partei-Konkurrenz entsteht. So gesehen schien ihnen Aufstehen gefährlich. Dies scheint sich für sie erledigt zu haben. Eine Basisbewegung aber, die stark ist und eben keinen Halt in einer Partei sucht, können sie sich nicht vorstellen. Deshalb hätten sie Aufstehen jetzt gerne als netten, nur mit regionalen Fragen befassten Kooperationspartner, der sie direkt oder indirekt unterstützt.

    Ich persönlich setze nur sehr begrenzt auf die Möglichkeiten parlamentarischer Arbeit für die Durchsetzung wirklich linker Kritik und für system-nicht-konformer Veränderungen. Ich habe selbst miterlebt, wie auch die Partei DIE LINKE hilflos dastand, weil parlamentarische Regeln und Tricks ihre Anliegen ausgebremst hatten. Dass Druck von außen, durch die betroffene Bevölkerung, möglich und hilfreich sein könnte, dass er sogar nötig ist und nicht durch eine Partei gelenkt und vorgegeben sein muss, diese Vorstellung war gar nicht in ihren Köpfen. Für sie hörte Politik da auf, wo man das Parlament aufhört.

    In einem solchen Kontext kann und will ich Aufstehen nicht begreifen.

  • Es scheint offenbar aber kein Aprilscherz https://www.n-tv.de/regionales…gung-article20938168.html

    Ich sehe dieses Fingerreichen aber eher positiv, da ich das Kipping-Zitat nur unterstreichen kann und für die Aufstehen-Bewegung ein Parteigründung nicht befürworte.

    Aufstehen muß außerparteiisch linke Inhalte, Aktionen und Druck für die linken Parteien erzeugen.

    Linke Partei heißt für mich nicht automatisch linke Politik. Es kommt immer auf die Person und deren Motivation an. Das heißt für mich den einen unterstützen und den anderen Druck machen. Ich habe nicht vergessen das die PDL den Wohnungsverkauf in Berlin mitgetragen hat und auch den Verkauf von Infrastruktur sowie Einsparungen und Privatisierung im öffentlichen Dienst unterstützte. Auch das anbiedern an die grüne Latte Macciatofraktion, der bürgerlich intell. Grünen, unter der Preisgabe der Interessen der Geringverdiener. Das heißt also nicht Druck für die Linke sondern auf die Linke aufbauen.

    Viele Menschen haben schon den Eindruck das hohen Stände Vertreter der sogenannten Linken Parteien, sich inzwischen recht wohl mit ihren Parlamentsgehalt und anderen Privilegien fühlen und ihr persönliches Vorankommen wichtiger erscheint als das Gemeinwohl. :) Das soll nicht heißen es gibt keine integeren Politiker gibt das betrifft aber auch alle Parteien.:a:

    Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend.


    Konfuzius


    (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

  • Ich denke, man kann keine Parteien "verändern", sie sind lediglich die Widerspiegelung einer Wählerlandschaft. Sicher gibt es da auch eine Dialektik.

    Daß sich der Kopf von den Füßen trennt, ist wiederum ein weiteres Problem.

    Ja, Joerg, Druck auf die Linke aufbauen, aber für die Linke. Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie in der die Linke nun mal das stärkste linke Korrektiv darstellt.


    Oh ja, und da begebe ich mich wohl ins neoliberale Opportunistenlager. Gysi oder Anarchie. Letztere würde man aber wie in Frankreich niederknüppeln. (ha und Seehofer heute...)

    Ich befürworte schon eher die R2G-Strategie, obwohl ich (auch) sehr viel an Grünen und SPD auszusetzen habe. Aber wir sehen linke Bewegung in Berlin, Thüringen. Dieser Neoliberalismus hat unsere Gesellschaft wieder einmal zugrunde gerichtet, so daß rechte radikale Strukturen nur auf das Losschlagen warten. Wir müssen die Gesellschaft erst einmal wieder heilen, bevor wir die Revolution ausrufen.


    Wir sollten nicht weiter auseinander dividieren, sondern sammeln. Ja, Mechthild, unterstützen wir die Linke da, wo sich unsere linken Ziele treffen. Und die Grünen meinetwegen beim Green New Deal, aber hauen wir uns nicht weiter Knüppel in die Speichen. Die Linke muß sich selbst finden, indem wir das Gute in ihr bereichern. Und bei Grünen, SPD ebenso.


    (naja und übrigens zielt mein Vertrauenspunkte-Vorschlag ja auf eine "neue" Legitimationskontrolle gegen den von Euch und mir kritisierten Parteien- und Bewegungssumpf)

  • (naja und übrigens zielt mein Vertrauenspunkte-Vorschlag ja auf eine "neue" Legitimationskontrolle gegen den von Euch und mir kritisierten Parteien- und Bewegungssumpf)


    ;) die Frösche werden den Sumpf nicht trocken legen

    Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend.


    Konfuzius


    (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

  • Enrichissez-vous (dt. „Bereichert euch!“), um das Wahlrecht zu erlangen.

    Ich nehme mal an, das dieser Frösche-Spruch auf den arroganten Guizot zurückgeht, der dem entrechteten Armen empfahl, für sein Wahlrecht zu strampeln.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Guizot

    ...wir lassen keine Frösche wählen.

    Aber Aufstehen sollte es um die Frösche gehen.

    Auch, wenn das hier zu weit geht, kommen wir so z.B. an die Ursachen mancher Denkrichtungen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zensuswahlrecht#Deutschland


    Aber Spaß beiseite, wir sollten den Sumpf nicht faulen und umkippen lassen, sondern als Biotop aufbauen/erhalten, wo sollen denn sonst die Frösche hin ;)

  • "Nun ist klar, dass "Aufstehen" sich eher auf die Arbeit in den regionalen Gruppen konzentriert", sagte Kipping.

    Ich freue mich, dass Frau Kipping inzwischen Aufstehen auch als Chance begreift. Allerdings halte ich die zitierte Aussage für sehr problematisch. Sie deutet darauf hin, dass sie - möglicherweise in ihrer Furcht vor dem Entstehen einer neuen Partei - auf eine Regionalisierung von Aufstehen setzt. Das wäre gleichbedeutend mit einer Atomisierung bzw. Zersplitterung, die Aufstehen bundesweit in die Bedeutungslosigkeit führen würde. Will sie das? Ist es das, was sie meint? Wollen wir das?


    Es wäre das Scheitern von Aufstehen, wenn sich die Bewegung auf regionale Aktivitäten beschränken würde. Dann gäbe es auch keine bundesweite mediale Wahrnehmung von Aufstehen. Inhaltliche Entwicklung und Aktionen würden nur auf örtlicher Ebene stattfinden mit der Folge, dass die Bewegung in verschiedene Richtung auseinandergeht.


    Ich möchte eine bundesweite Bewegung mit einer Struktur, die von unten nach oben gewachsen ist. Wenn wir das nicht schaffen - beginnend mit der Vernetzung der Ortsgruppen auf Landes- dann auf Bundesebene - können wir einpacken.

  • Vielleicht auch noch ein Versuch ein paar Stimmen für die Wahlen ab zu greifen.

    Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend.


    Konfuzius


    (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

  • Sollten wir diese spekulativen Negativbeurteilungen aber mal begraben (ggf.im Hinterkopf behalten) und offen(siv) nach vorne schauen?

    Neben den schon angedachten Wahlprüfsteinen könnte man die Erarbeitung eines LOI bzw. Vorab-Koalitionsvertrages mit den linken Parteien (etwa ab Piraten) anregen.

    Der Sozialstaatsdialog von Bartsch scheint zu ruhen. CSU ruft zur "Debatte" Wachstum vs.Sozialstaat.


    Ich werte oft die Wahlomate aus, wo die Parteien selbst zu den 38 Fragen Position beziehen. Hier habe ich die vielen Gemeinsamkeiten zusammengestellt:

  • Wie Frau Kipping mit der Partei Die Linke umgegangen ist, konnte ich beobachten. Aus diesem Grunde möchte ich persönlich diese Frau lieber nicht in unseren Kreisen haben. Wenn sich das nicht vermeiden lässt gibt es einen Arbeitspunkt mehr zu bewältigen.

    Bitte Katja ist nicht so schlimm wie du denkst.

  • Linke Partei heißt für mich nicht automatisch linke Politik. Es kommt immer auf die Person und deren Motivation an. Das heißt für mich den einen unterstützen und den anderen Druck machen. Ich habe nicht vergessen das die PDL den Wohnungsverkauf in Berlin mitgetragen hat und auch den Verkauf von Infrastruktur sowie Einsparungen und Privatisierung im öffentlichen Dienst unterstützte. Auch das anbiedern an die grüne Latte Macciatofraktion, der bürgerlich intell. Grünen, unter der Preisgabe der Interessen der Geringverdiener. Das heißt also nicht Druck für die Linke sondern auf die Linke aufbauen.

    Viele Menschen haben schon den Eindruck das hohen Stände Vertreter der sogenannten Linken Parteien, sich inzwischen recht wohl mit ihren Parlamentsgehalt und anderen Privilegien fühlen und ihr persönliches Vorankommen wichtiger erscheint als das Gemeinwohl. :) Das soll nicht heißen es gibt keine integeren Politiker gibt das betrifft aber auch alle Parteien.:a:

    Ja, es kommt "auf die Person und deren Motivation an". Ja, Druck auf die Führung der LINKEN aufbauen.

    Bitte Katja ist nicht so schlimm wie du denkst.

    Lieber Falk, das sehe ich aus meinen Erfahrungen in der Linkspartei ganz anders. Katja Kipping ist clever und in hohem Maße intrigant. Sie ist das erfolgreichste Trojanische Pferd der Transatlantiker zur Spaltung der Linkspartei. Sie hat einen üblen Machtkampf gegen Sahra Wagenknecht geführt und dabei den Kipping-Flügel zum beherrschenden Flügel (Führungspositionen in den Vorständen und Fraktionen) in den Landesverbänden der neuen Bundesländer ausgebaut. Sie hat einen wachsenden negativen Einfluss auf linke Bewegungen. Aufstehen vertritt die gleichen Ziele wie die systemkritischen Mitglieder der Linkspartei. Deshalb bin ich sowohl in der Linkspartei als auch in der Sammlungsbewegung aktiv. meines Erachtens ist dringend erforderlich, dass die Mitglieder der Linkspartei - analog zu einem Anti-Viren-Programm - Katja Kipping in "Quarantäne" verschieben.

  • Katja Kipping hätte als Parteivorsitzende das Signal an alle Strukturen der Partei geben können, dass AUFSTEHEN eine große Chance bietet, neue Wählerpotentiale zu erschließen. DIE LINKE hätte sich damit als einzige Partei mit AUFSTEHEN solidarisiert. Diese Chance hat sie gemeinsam mit Bernd Rixinger verpasst. Sie haben ihre Differenzen mit Sahra Wagenknecht einfach auf die gesamte Sammelbewegung übertragen und sich von ihr distanziert.

    Und diese Haltung haben sich leider viele Landes- und Kreisverbände der Partei zu Eigen gemacht. Das könnte sich negativ auf die bevorstehenden Wahlergebnisse auswirken.

  • Ich sehe weder einen Sinn in dem Post noch inhaltlich, da es ein Wunsch einer einzelnen Person ist. Denn darf jeder äußern. Ob sich die Bewegung zur Zusammenarbeit mit einzelnen Personen, Parteien, Bewegungen oder sonst etwas bereit erklärt steht doch noch gar nicht zur Diskussion. Denn das hängt ja wohl weitgehend von den Inhalten und Zielen ab. Die wurden aber von niemandem benannt. Insofern ist diese Diskussion hier für mich ziemlich irritierend.

  • Immerhin ist Frau Kipping die Bundesvorsitzende der Linken. Da finde ich es schon nicht ganz uninteressant, wie sie zu Aufstehen steht.


    Während sie sich zunächst ziemlich ablehnend geäußert hat, dreht sich das jetzt scheinbar. Dabei setzt sie auf eine Regionalisierung der Bewegung. Damit würde - so wohl ihr Kalkül - keine Gefahr für die Partei ausgehen.


    Für uns ist in diesem Zusammenhang wichtig, wahrzunehmen, ob ihr Mitglieder der PdL folgen und innerhalb der Bewegung aktiv gegen eine bundesweite Aufstellung von Aufstehen agieren. Das wäre dann eher dem vermeintlichen Interesse der Partei geschuldet, nicht dagegen dem Interesse von Aufstehen.


    Der Rat der Gruppen in Brandenburg ist ein wesentlicher Schritt, um zunächst basisdemokratische Strukturen auf Landesebene, aber sodann ebenfalls auf Bundesebene zu entwickeln. Hoffentlich unterstützen auch die Mitglieder der PdL in Aufstehen diesen Weg, auch wenn Frau Kipping eine Regionalisierung befürwortet.

  • Und ich denke wir haben genügend eigene Probleme um die wir uns zu kümmern haben. Darum sollten wir uns Gedanken machen. Um den Weltfrieden können wir uns erst kümmern, wenn wir gut genug aufgestellt sind und sich bei uns wieder Leute sammeln. Wegen solcher, vielleicht sicherlich inhaltlichen wichtigen, aber für die Mehrheit nicht entscheidender Diskussionen verlieren wir mehr, als wir gewinnen. Für mich ergibt sich kein Sinn!

  • ALLE Probleme sind zu einem dichten Netz verknüpft. Ich wüsste nicht, um welche wir uns nicht kümmern sollten. Um den Weltfrieden nicht, weil uns so wenige Menschen folgen? Um das Klima nicht, weil keiner etwas genaues weiß? Oder um das Klima unbedingt ja, weil den Thunberg-Demos viele folgen?

    Was sind "die eigenen Probleme", um die wir uns zuerst kümmern sollten? Finden wir eine Antwort darauf, wenn wir fragen: Was ist unser eigener Ansatz, der uns unverwechselbar macht?

    Ist es vielleicht unser strikter Ansatz "von unten", der aber nicht beim alten Anarchismus stehen bleibt, sondern ein durchgängiges, belastbares und jederzeit revidierbares "von unten bis oben" organisiert?

    Wenn wir so etwas aufbauen könnten, wäre die Frage ob und welche Partei uns mag (oder gebrauchen kann) gegenstandslos.

  • Mirko Bellmann Wir werden wg. dieser Diskussion, die ja von der Mehrheit wohl auch nicht verfolgt wird, niemanden verlieren.


    Du hast recht, wir müssen uns gut aufstellen. Darüber müssen wir uns Gedanken machen, wie. Aufstehen ist weg vom Fenster, wenn die Bewegung nicht bald mal durch gute Inhalte und vor allem Aktionen bundesweit von sich hören lässt. Wenn wir das nicht hinbekommen, können wir uns auf örtlichen Mini-Demos einen Wolf laufen und im Sommer wars das dann mit Aufstehen.


    Auf "oben" warten, werden wir nicht, also bauen wir uns selbst die Bewegung auf, von unten nach "oben". Das ist alternativlos.


    Wer aber dem Wunsch von Kipping folgt, will eine regionalisierte Bewegung, also eine Bewegung ohne bundesweite Wirkung. Die wird niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Örtliche Bürgerinitiativen gibt es schon genug. Das, was Frau Kipping möchte, kann niemand wollen, der an dem Erfolg von Aufstehen interessiert ist.

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